BGS Hardenberg-Pötter e.V. Minigolf aus Leidenschaft .....
BGS Hardenberg-Pötter e.V.Minigolf aus Leidenschaft .....

Interview mit Burkhard Waptis

(BGS) Hallo Burkhard,

Du bist Sportwart der Abteilung 2 im NBV und auch Gesamtsportwart des NBV und damit für die Hauptorganisation der WDM zuständig. Wann fängt man für solch ein Turnier mit den Planungen an ?

 

(BWA) Im Grunde etwa 1 ½ Jahre vorher mit einem Rundschreiben an die Vereine der Abteilung, in dem ich um Bewerbungen für die Ausrichtung bitte. Dann geht es weiter mit der Auswahl eines Ausrichters vor der Vorjahres-WDM-Endrunde, damit wir diesen dann nach der Siegerehrung bekanntgeben können.

 

Die WDM-Endrunde ist auch das Qualifikationskriterium für die DM Eternit, die etwa 6 Wochen nach der Endrunde stattfindet. Dafür bitte ich dann im Februar um Absichtserklärungen für die Teilnahme an der DM bis 30. April. Anhand dieser Absichtserklärungen beantrage ich dann Zusatzplätze beim DMV-Sportwart.

 

Etwa 3-4 Monate vor der WDM-Endrunde führe ich ein Gespräch mit dem ausführenden Verein, in dem wir zusammen eruieren, was für die Maßnahme vorbereitet werden muss bzw. wie Diese durchgeführt wird.

 

Die intensivste Phase der Vorbereitung für mich als Sportwart beginnt etwa 6 Wochen vor der WDM-Endrunde. Dann erfolgen die Meldungen der Vereine. Diese prüfe ich dahingehend, ob die gemeldeten SpielerInnen die Voraussetzung für die Teilnahme erfüllt haben.

 

Zeitgleich erfolgt die endgültige Startplatzvergabe für die DM. Da prüfe ich, ob wir ausreichend Startplätze für die Absichtswilligen erhalten haben. Ich informiere die Vereine entsprechend. Falls wir nicht für alle Absichtswilligen Startplätze erhalten haben, müssen sich diese bei der WDM-Endrunde für die Startplätze qualifizieren.

 

Nach Ende der Meldefrist für die WDM-Endrunde heisst es dann Schiedsgericht zusammenstellen, Startzeiten festlegen (entscheidend hierfür ist die Anzahl der Teilnehmer), Pokale bestellen (auch hier ist die Anzahl der Teilnehmer ausschlaggebend) Spielprotokolle schreiben, Turniersoftware vorbereiten und noch Einiges mehr.

 

Am Freitag vor der WDM-Endrunde folgt dann noch die Auslosung der Startreihenfolge. Startliste schreiben, Protokolle „stecken“ …

 

Samstag morgen geht’s dann los.

 

(BGS)Was hat Dich dazu „getrieben“ Deine beiden sehr arbeitsintensiven Ehrenämter zu bekleiden ??

 

(BWA) Eigentlich habe ich mich immer gewehrt, solche Ehrenämter anzunehmen. Ich habe lieber im Hintergrund agiert, auch schon zu Zeiten, in denen ich noch nicht Beisitzer war.

 

Veränderungen im Abteilungsvorstand haben dann dazu geführt, dass ich 2014 die Aufgaben des Sportwartes vertretend übernommen habe und dann 2015 zum Abteilungssportwart gewählt wurde. Hier war der Arbeitsaufwand überschaubar. Nach dem Wegfall des Abteilungsspielbetriebes 2016 reduzierte sich Dieser dann noch mal.

 

Der Abteilungssportwart gehört auch zum NBV Sportausschuss. Daher war ich schon seit Ende 2013 in Entscheidungen für unseren Sport auf Landesebene eingebunden.

 

Bereits 2015 hatte Andreas Träger angekündigt, 2017 nicht mehr für das Amt zur Verfügung zu stehen. Damals gab es schon erste Gespräche, die im Laufe der Zeit konkretisiert wurden. Da auch meine Familie hinter mir steht habe ich mich auf der JHV zur Wahl gestellt und wurde dann zum Sportwart gewählt.

Im Vergleich zum Abteilungssportwart ist der NBV-Sportwart schon ein gewaltigeres Kaliber an Arbeit. Seit meinem „Amtsbeginn“ gab es nur wenige Tage, an denen ich mal nichts gemacht habe. Ich gehe aber mal davon aus, dass sich dies zukünftig ein wenig reduziert, wenn ich mich richtig eingearbeitet habe.

 

 

(BGS) Unser Verein, der BGS Hardenberg-Pötter, feiert sein 50 jähriges Bestehen und zeitgleich Minigolf Binder auch sein 50 jähriges Jubiläum, welche persönlichen Erinnerungen verbindest Du mit unserer Anlage am Hardenberger Schloss ??

 

(BWA) Im Gegensatz zu Euren Jubiläen reicht meine Minigolfzeit erst 18 Jahre zurück. Meine Erinnerungen sind eher durchwachsen. Gute und schlechte Ergebnisse, Sonne und Regen. Vor allem erinnere ich mich an viele Geschichten rund ums Minigolf aus der „guten, alten Zeit“, die Uwe hie und da schon mal erzählte.

 

 

 

(BGS) Welche Bahn ist für Dich die anspruchsvollste auf der Anlage und warum ?

 

(BWA) Ich antworte auf diese Frage eigentlich immer mit „Eine schöne Anlage. Und dann sind da noch 18 Bahnen …“

 

Auf Eurer Anlage ist es für mich die Gerade Bahn mit Zielkreisfenster. Da ich schlecht über Punkte spielen kann habe ich immer das Problem mit der Richtung.

 

 

(BGS) Wie bist Du zum Minigolfsport gekommen und was macht dieser Sport für Dich so interessant ???

 

(BWA) Ich war 1998 als Publikumsspieler auf der Anlage des 1. KGC Mönchengladbach und hatte halt so meine Schwierigkeiten (am Schmitz Backes zum Beispiel). Ich beobachtete einen Spieler mit eigenem Schläger und Ballkoffer. Ich habe ihn und den damaligen Platzwart dann angesprochen und sie gaben bereitwillig Auskunft über Sportart, Verein, Material usw.

 

Im Frühjahr 1999 war ich noch mal dort und habe dann den Hinweis auf ein Anfängertraining gelesen. Ich habe dann einige Wochen Mittwochs Abends unter fachkundiger Anleitung die ersten Geheimnisse des Minigolfsports kennengelernt und bin schliesslich am 09.06.1999 in den Verein eingetreten.

 

Ich finde das Miteinander auf dem Platz sehr schön. Jung und Alt spielt zusammen und – zumindest in den Klassen, wo ich bisher gespielt habe – wenn jemand einen schweren Pött hat bekommt er Auskunft, wie zu spielen ist.

 

 

Wir bedanken uns bei Dir für das tolle Interview !!

++++ Aktuell ++++

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