BGS Hardenberg-Pötter e.V. Minigolf aus Leidenschaft .....
BGS Hardenberg-Pötter e.V.Minigolf aus Leidenschaft .....

News 2006

11.10.2006 - Hardenberg gewinnt in Lissabon den Cup

(UL) Zum Abschluß der Saison 2006 und als Turnierhöhepunkt für die Bundesligamannschaft der BGS Hardenberg Pötter fand in der vergangenen Woche der Europa Cup der Landesmeister in Portugal statt.

Die neu erbaute Kombi-Anlage des MC Portugal liegt in Alges, einem Vorort von Lissabon, mitten in einer ebenfalls neu gestalteten Parkanlage. Die Betonbahnen sind mit viel Liebe erstellt und zeichnen sich durch eine besonders glatte Oberfläche aus. Durch den verschiedenfarbigen Anstrich der Außenseiten, ergibt sich ein modernes und öffentlichkeitswirksames Ambiente. Leider bieten die Frischpflanzungen dem Aktiven noch keinen Schatten, ein Umstand der dem durchschnittlichen Mitteleuropäer auch im Oktober noch zu schaffen machen kann.

Die Anreise des Teams erfolgte von Frankfurt (Hahn) über Porto und von dort mit dem Bus nach Alges. Eine ziemliche Tortur, aber angesichts der extrem günstigen Flugpreise nachvollziehbar. Ein besonderer Dank an dieser Stelle an Klaus Reinisch aus Neutraubling, der einen Mannschaftsbus im Alleingang 2800km ans Ziel brachte und auch vor Ort den Transfer von Porto nach Alges durchführte. Auf diesem Weg war es dem Team möglich immerhin 45 Container mit Ballmaterial zur Verfügung zu haben, ein gewaltiger Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Mike Mann und Walter Erlbruch hatten mit einem Kurztrip am Vorwochenende bereits die Grundlagen der Betonanlage erarbeitet und nach der Ankunft am Freitag konnte das Training dementsprechend flüssig und strukturiert aufgenommen werden.

Die Betonanlage ist aufgrund ihrer Oberflächenbeschaffenheit eher untypisch für dieses System und in den Schlagvarianten vielleicht mit Neheim zu vergleichen. Es ergibt sich ein leichtes Miniaturgolffeeling. Sehr tiefe Ergebnisse sind möglich, was aber nicht bedeutet, dass hier einfach gekullert werden kann. Im Gegenteil ist hier konsequentes und zügiges Totballspiel gefragt - die Ballliste am Ende dieses Artikels zeigt das deutlich.

Nach 5 Trainingstagen und gespielten 12 Runden, zeichnete sich ab, dass im Turnier Mannschaftsrunden zwischen 160 und 170 gespielt werden können. Was die Konkurrenz hier zu leisten in der Lage war, sollte sich in den 3 Turniertagen zeigen.

Das Hardenberger Team startete mit der gleichen Aufstellung wie beim Vorjahres EC, mit Uwe Ludwig auf der Ersatzposition, in den ersten Wettkampftag und gleich in Durchgang 1 brachte sich die Mannschaft in eine kritische Situation. Mit einem mittelmäßigen 177er Ergebnis verlor man gleich in der Startrunde 10 Schläge auf die Mannschaft aus Uppsala und fand sich lediglich auf Platz 4 wieder. War die 167 der Schweden eine Eintagsfliege oder würde der vermeintliche Hauptkonkurrent diese Leistung halten können? In Runde 2 folgte mit 170 eine deutliche Verbesserung der Leistung und auch wenn das Ergebnis weiterhin hinter den Erwartungen zurück blieb konnte man den Schweden 2 Schläge abringen und sich auf den zweiten Platz verbessern. Runde 3 fiel anschließend der Dunkelheit zum Opfer und musste mit Massenstart am 2. Tag beendet werden.

Mit dem neuen Tag stand auch ein deutlich verbessertes Team Hardenberg auf der Anlage. Endlich konnten die Trainingseindrücke bestätigt werden und es gelang in der noch zu beendenden 3 Runde eine 164, die leider von den weiterhin perfekt spielenden Schweden mit 163 Schlägen gekontert wurde. Nach 3 von 8 Runden war klar, dass Hardenberg sich keinen weiteren Ausrutscher leisten durfte und man auch bei optimaler Leistung auf Fehler aus Uppsala hoffen musste, deren Team faktisch fehlerfrei auf höchstem Niveau agierte. In Durchgang 4 das gleiche Bild. Beide Teams nahmen sich nichts und Hardenberg (166) konnte lediglich einen Schlag aufholen. Unvorstellbar dann, was sich in Runde 5 ereignete. Der Schwedische Startspieler Anders Olsson spielte mit 20 eine sensationelle Runde und Mike Mann musste trotz seiner 24 weitere 4 Schläge abgeben. War das bereits die Niederlage für die Pötter? Die Company hielt wacker dagegen und am Ende gingen gegen einen 159er Durchgang nur 2 Schlag verloren. Eigentlich hatte man das beste aus der Situation gemacht, aber es waren wieder die 10 Schläge Rückstand aus der ersten Runde und am Finaltag gab es nur noch 3 Durchgänge, um den Abstand zu egalisieren. Bereits in der abendlichen Besprechung machte das Ziel, einen Durchgang in Richtung 150 spielen zu müssen, die Runde. Man war sich einig, die Schweden selbst würden einem keine Chance geben.

Uwe Ludwig, als Ersatzspieler, beendete dann auch konsequent sein Spiel an Position 7 und arbeitete am Samstag als zweiter Betreuer neben Headcoach Ramona Ludwig. Jetzt kam es auf das notwendige Standing an. Im ersten Durchgang des Samstags, gelang dem Team dann das Unmögliche : 25, 25, 27, 28, 25, 25 = 155. Den Schweden konnten trotz ihrer weiterhin perfekten Leistung von 162 Schlägen 7 Schläge abgerungen werden. Der Rückstand lag jetzt bei nur noch 3 Punkten. Der Gegner lag jetzt erstmals in Schlagweite. Gleichzeitig wurde das Turnier auf 7 Durchgänge gekürzt. Die folgende Runde musste entscheiden, wer Portugal als Sieger verlassen würde. Im Finale zeigte sich Uppsala deutlich beeindruckt vom Spiel und unabdingbaren Siegeswillen der Company und erstmals im Turnierverlauf offenbarten sich Schwächen bei den Männern aus dem Norden. Zuerst Olsson mit einer 4 an Bahn 2 und anschließend Wicklund mit einer 5 an der 4 brachten die Schweden in Rückstand und nach 3 Spielern hatte Hardenberg bereits 6 Schläge Vorsprung. Hardenberg gab sich im weiteren Verlauf keine Blöße mehr und der Gegner hatte nach 3 Tagen Spiel auf höchstem Niveau nichts mehr zuzusetzen. Schlussspieler Harald Erlbruch konnte am Ende ruhig dem 8. EC Sieg entgegen spielen, der schwedische Schlussspieler Ryner hatte seine Balltasche bereits demonstrativ im Zelt entsorgt.

Arheilgen als zweiter deutscher Vertreter belegte am Ende den dritten Platz. Mehr war für die DM-Zweiten auf ihrem EC Debüt nicht erreichbar. Bei den Damen konnte sich Vorjahressieger Neutraubling ebenfalls durchsetzen. Wie schon auf der Europameisterschaft zeigten die Spielerinnen deutlich den deutschen Leistungsvorsprung im Damenbereich auf und spielten auf Herrenniveau. Komplettiert wurde der Erfolg dabei auch durch die Mannschaft aus Mainz, die den zweiten Platz belegen konnte. Den Schwedinnen blieb hier lediglich die Bronze-Medallie.

Außer dem sportlichen Erfolg, bleibt von einer Maßnahme in Portugal natürlich mehr hängen. Die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen. Die Schönheit des Landes und die Atlantikwellen. Natürlich auch der Wein und das Essen. Mit einem Quartier in rund 35km Entfernung, war zwar eine tägliche Anfahrt von 40 Minuten zu bewältigen, dafür gab es herrliche Appartements direkt am Atlantik und täglich Selbstgekochtes von Moppel und Astro, die auch für den physiotherapeutischen Bereich zuständig war. Der Verlust eines Handys, einer Kette, diverser Socken und des Quartierschlüssels in der unberechenbaren Brandung, war in diesem Zusammenhang locker zu verschmerzen. Ein besonders herzlicher Dank geht an die portugiesischen Freunde, für eine rundum gelungene Veranstaltung und die erlebte Gastfreundschaft.


Reisinger Bälle auf dem EC gespielt :

Bahn 1 : Company 1, 50J. Bad Salzuflen
Bahn 4 : Reisinger 30
Bahn 5 :Campionate Italiana 2006 Lana
Bahn 6 : 50J. Bad Salzuflen
Bahn 8 : Caddy 0, SEM Luxenburg
Bahn 9 : Pechvogel
Bahn 11 : Caddy 0, Katerchen gelb
Bahn 12 : Illertissen blau, EC2006
Bahn 15 : Caddy C6
Bahn 17 : WM Steyr
Bahn 18 : Caddy B

03.08.2006 - 99 00 01 02 03 04 05 2006

(UL) Acht Deutsche Mannschaftsmeistertitel in Folge. Die Bundesligasaison 2006 ist mit dem Finalspieltag in Bensheim beendet und es ist eine weitere erfolgreiche Saison für den BGS Hardenberg Pötter geworden.

Der letzte Spieltag war ein heißer, aber entspannter Event. Alle wesentlichen Entscheidungen, bis auf den Kampf um den Relegationsplatz bei den Damen, waren bereits gefallen und so hielt sich der Trainingseifer vieler auf der schwülheißen Anlage in Grenzen. Wer den Platz noch vom 1998 Spieltag kannte, stellte schnell fest, dass sich grundsätzlich an der Möglichkeit extrem tiefe Runden zu spielen nichts geändert hatte. Die vergangenen Jahre haben aber deutliche Spuren auf dem Beton hinterlassen und so bleibt heute einiges doch häufiger dem Zufall überlassen.

Die Überraschung des Turniertags lieferte dann das Team aus Bochum „Europacupsiegerbesieger“, das mit 4 konstanten Durchgängen den ersten Bundesligaspieltag für sich entscheiden konnte und dies auch überschwenglich feierte. Hardenberg, ohne letzte Konzentration, dümpelte lange auf dem 5 Platz herum und konnte erst in der 4. Runde mit einem 158er Ergebnis seine Klasse zeigen, was dann aber auch gleich für den Sprung auf den zweiten Platz reichte. Erneut bester Spieler Harald Erlbruch (104), der mit einer 21 wieder eine seiner Traumrunden zum Besten gab.

Bei den Damen gab es ein enges Kopf an Kopf Rennen von Mainz und Neutraubling. Die Titelverteidiger profitierten am Ende von einem 93er Durchgang der Mainzerinnen und sicherten sich erneut den Titel. Im Kampf um den Relegationsplatz ließen die Bensheimerinnen bei ihrem Heimspiel nichts anbrennen und erspielten sich einen 3. Platz. Arheilgen fehlten am Ende die spielerischen Mittel um über einen 5. Platz hinaus zu kommen und dem Team bleibt so nur der direkte Abstieg in die 2. Liga

Die Abschlußfeier für die Saison 2006 fand im direkt am Platz gelegenen Bürgerhaus statt. Leider fehlt solchen Locations, wie auch hier, das notwendige Ambiente für einen stimmungsvollen Abend und bei zusätzlich hohen Temperaturen nahm die Party draußen ihren Lauf. Peinlich die Auswahl der Pokale für die Sieger und Plazierten. Würde man so eine Schüssel bei einem Freundschaftsturnier als 8. überreicht bekommen, gäbe es sicher nichts dagegen zu sagen. Als Pokal für die Deutschen Meister aber völlig deplaziert und sollte es zur Veröffentlichung von Siegerfotos kommen, auch für die Außenwirkung unseres Sports nicht akzeptabel.

Was bleibt von der Saison 2006 hängen? Sicherlich der hervorragend organisierte Spieltag in Ostheim, der Maßstäbe setzte, die aber leider nicht mehr erreicht wurden. Die Ausrichter waren immer bemüht, aber das alleine reicht einfach nicht, um diese Liga vernünftig zu präsentieren. Bundesligamanager dürfen nicht nur auf dem Papier existieren. Eine konsequente Begleitung des Ausrichters durch einen solchen qualifizierten Ansprechpartner ist unabdingbar. Zusätzlich sollte man sich über den gezieltem Einsatz von Event-Management-Agenturen Gedanken machen, um die Spieltage mit Leben zu erfüllen. Die Schiedrichterausbildung muss forciert werden und darf nicht beim Erlernen des Handbuchs enden.

Reisinger Material von der Company gespielt:

Bahn 1: Illertissen silber
Bahn 3 : WE, Björn Rall
Bahn 5 : Bensheim-Auerbach Prototyp
Bahn 7: Kempten
Bahn 8 : Reisinger H4
Bahn 9 : Company 2
Bahn 10 : Telfs ( medium 02 )
Bahn 17 : 11, Perlmut
Bahn 18 : Caddy M

21.07.2006 - Hardenberger dominieren die DM

(UL)Die Deutschen Einzelmeisterschaften 2006 fanden während der letzten Woche in Schweinfurt statt. Erstligaspielern war die Abt.2 Anlage bereits vom letzten Bundesligaspieltag bekannt und die Aktiven wussten, welche Ergebnisse dort für einen vorderen Platz zu spielen sein würden. Die Betonanlage war dagegen für fast alle Neuland und wirkte auf den ersten Blick relativ anspruchsvoll. Die Hardenberger hatten bereits im Vorfeld bei einigen Einballrunden eine Grundidee der Bahnen erlangt und in 5 Tagen Training war es jetzt an der Zeit, auch hier das Optimum bei Schlagvariante und Material zu finden.

Das Umfeld für die Akteure war, wie an den vorangegangenen Wochenenden auch, optimal. Das kleine Team der Schweinfurter – der Verein hat lediglich 17 Mitglieder – tat 8 Tage alles, um einen reibungslosen Trainings und Turnierablauf zu garantieren. Das strahlende Wetter tat ein übriges und es wurde eine fantastische Veranstaltung.

Hardenberg stellte mit insgesamt 8 Teilnehmern den zweitstärksten Verein nach Mainz. Außer 5 Spielern ( 2 x Erlbruch, Greiffendorf, Koziol, Ludwig) der ersten Mannschaft nahmen noch Alfred Ebert, Frank Wege und zum ersten Mal Verena Blischke teil.

Während des Trainings stellte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell heraus, dass man auf der Betonbahn sehr tief spielen kann und Timo Greiffendorf zeigte das dann auch mit einer 72 über 3 Runden. Bahn 2,3 und 4 mussten faktisch getroffen werden. Mit 7 und 11 war man sicher bei 5 tief. Das Mittelfeld und Bahn 17, 18 sorgten dann dafür, dass bei fehlerfreiem Spiel kein Ergebnis über 28 passieren sollte.

Vor dem Wettkampf gab es einen Aushang des Schiedsgerichts, in dem auf das Verbot von transportablen Wassereimern hingewiesen wurde. Glücklicher Weise wurde nach kurzem Brainstorming genau das Gegenteil beschlossen. Es wäre wohl sonst eher eine Arbeitsbeschaffungmaßnahme für die bereits ausgelasteten Helfer geworden, bei Temperaturen von über 30 Grad ständig die Wassereimer auszutauschen. Handbbuchspezialisten sollten sich in diesem Zusammenhang ernsthaft Gedanken machen, wie man diese Regelung schnellstmöglich abschaffen kann oder konsequent Balltaschen wie „Thermobag II“ und „Cooler Bag“ ebenfalls vom Platz verbannen..

Das Turnier selbst verlief ohne Probleme und Sensationen. Die Erlbruch Brüder setzten sich im Laufe der Vorrunde mit über 10 Schlag vom restlichen Feld ab und es war lediglich die Frage, wer von beidem am Ende die Nase vorn haben würde. Bei den Damen spielte Bianca Zodrow, in Abwesenheit der Weltmeisterin C. Reinisch, ebenso konsequent ihrem DM Titel entgegen. Am Ende gewann Walter mit einem Schlag Vorsprung die Deutsche Meisterschaft 2006. Das Trio wurde letztendlich durch T. Greiffendorf komplettiert, der mit einer 41er Schlußrunde nicht nur U. Ludwig (5.) überholte sondern auch den Arheilger D. Klosek hinter sich lassen konnte und so mit für die erfolgreichste DM der letzten Jahre für den Verein sorgte.

Ein abschließendes Highlight war die Siegerehrung in einem, dem Restaurant Brazil angeschlossenem, Ballsaal mit rustikalem „Salitos“ Ambiente. Die Feier war locker und entspannt und im Gegensatz zu einigen vorangegangenen DM-Veranstaltungen, bei denen man wohl leider Probleme bei der Zielgruppendefinition hatte, war ein Großteil der Gäste auch um 2 Uhr morgens noch anwesend.


Reisinger Bälle von der Company gespielt :

Pyramiden : Caddy C6
Salto : SEM 2006 Luxenburg ( unbedingt Konsumieren! )
Niere : C0, Barese
Blitz : 24
Laby : Caddy B
V : V6

1 : Blau Punkt, Orange Punkt, HE
5 : Erbach, WE
7 : Kempten
9 : 15
12 : Illertissen Silber
13 : Pascal (grün)
17 : Björn Rall (Speziallack)

07.07.2006 - Die Liga bewegt sich

(UL) Der 5. Spieltag der 1. Bundesliga fand am Wochenende in Schweinfurt statt. Auf der Eternitanlage, auf der in 2 Wochen auch die Deutsche Meisterschaft ausgetragen wird, sollten die Weichen sowohl beim Kampf um die Titel, als auch im Abstiegskampf gestellt werden. Die Anlage ist wunderschön in einen kleinen Hang , direkt am Saumain, eingebettet und der alte Baumbestand sorgt nicht nur für den notwendigen Schatten, sondern gibt dem ganzen auch optisch einen angenehmen Touch.

Die Bahnen selbst sind vor nicht all zu langer Zeit mit neuen Faserzementplatten versehen worden. Das sieht ordentlich aus und ist schön glatt, leider zeigen sich auch hier die Nachteile dieser modernen Beläge. Viele der Bahnen hängen bereits in der Mitte durch und man sah sich ein wenig an Bergheim erinnert. Tip an alle Bahnbauer, achtet auf die Qualität bzw. Härte dieser Platten. Weniger ist hier definitiv nicht mehr. Die meisten Bahnen sind hier Selbstläufer. Arbeit ist an den Passagen(3), Stäben(5), Hochtöter(7) und Rohr(10) angesagt. Auch Blitz, Welle und Laby dürfen nicht unterschätzt werden.

Im ersten Durchgang dominierte Arheilgen bei den Herren mit 123 Schlägen den Wettkampf. Immerhin die letzte Chance die 8 Punkte Rückstand gegen Hardenberg vor dem letzten Spieltag zu minimieren. Hardenberg folge allerdings auf Platz 2 mit 129 Schlägen, knapp vor Mainz mit einem Score von 131. Drei Vierer in einer Runde am Hochtöter waren wohl etwas zu viel.

Nach Runde 2 lagen die 3 Mannschaften faktisch Kopf an Kopf. Eine hervorragende Ausgangssituation für Hardenberg.. Und während Arheilgen in der Folge mit durchschnittlichem Spiel jede Gewinnchance verspielte, Mainz einen zweiten Platz mit desolatem Spiel (139) in Runde 4 verschenkte, gewann die Company mit konsequenten weiteren 122er und 121er Durchgängen am Ende sicher.

Die weiteren Plazierungen entsprachen exakt dem bisherigen Saisonverlauf. Mit Bochum auf Platz 4 und Ludwigshafen knapp vor den erst am Samstag angereisten Kielern, ergibt sich ein Tabellenbild, bei dem Verschiebungen ausschließlich theoretischer Natur sein dürften.

Bei den Damen dominierte über 4 Runden Neutraubling die Liga und wurde unangefochten erster. Sensationell der zweite Platz von Olching, die vom Einbruch der Mainzer Spielerin St. Kern (30) in der letzten Runde profitierten und jetzt endgültig mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben. Mainz verpaßte hier die Möglichkeit den Meisterschaftskampf offen zu halten und wird sich mit Platz 2 begnügen müssen. Die Damen aus Arheilgen konnten 3 Punkte auf den 5. Platz gut machen und können am Finalspieltag in Bensheim durchaus den Relegationsplatz erreichen.

Ein Danke an das motivierte Organisationsteam für ein angenehmes Wochenende und die Möglichkeit die WM auf der Anlage verfolgen zu können. Danke auch an alle Aktiven für das wieselflinke Spiel. Eine nette Überraschung war sicherlich das Wiedersehen mit Andreas Wilkenig, der jetzt in Schweinfurt aktiv ist und dort als Vorstandsmitglied auch auf der Deutschen Meisterschaft tätig sein wird.

Hier noch ein par Balltips für Teilnehmer der DM: Pyramiden Reisinger C6, Salto Reisinger SEM2006, Blitz Reisinger 24 und Laby Reisinger Caddy B.

06.07.2006 - Das Wunder von Lüdenscheid

(FH) An ihrem letzten Spieltag in der Kombi-Verbandsliga, brauchte die zweite Mannschaft des BGS Hardenberg ein sprichwörtliches "Wunder von Lüdenscheid" um noch den für die Relegation wichtigen 5. Platz einzunehmen.

Bei wunderbar sonnig-heißem Wetter traf sich die NBV-Kombi-Verbandliga Staffel 2 zu ihrem letzten Spieltag dieser Saison, am Sport Krankenhaus in Hellersen / Lüdenscheid.

Man musste den 1. oder aber 2. Platz einnehmen, und im Gegenzug die Sportfreunde aus Bergisch-Gladbach den letzten, um noch die Chance zu wahren, die Relegation zu erreichen!
So startete man in die erste Runde, die auch gleichzeitig die beste Runde für die Hardenberger werden sollte. Die Mannschaft um ihren "Boss" Alfred E. spielte eine 132. Runde und belegte damit den ersten Platz nach der ersten Runde, gefolgt von Godesberg mit 138, und Lüdenscheid mit 142 Schlägen.

Die zweite Runde endete für die Hardenberger mit 138 Schlägen, und man baute den Vorsprung weiter aus!
Die Sportfreunde aus Bergisch-Gladbach belegten zu diesem Zeitpunkt den letzten Platz, und alles sah nach einem "Wunder von Lüdenscheid" aus.

Die Ernüchterung folgte in der dritten Runde.... Woran es letztendlich lag, man weiß es nicht. War es die Angst vor dem Gewinnen? Oder war man von sich selbst dermassen überrascht, dass man bis dahin so toll gespielt hatte?

Diese dritte Runde wurde zum Desaster. Das Team spielte eine 159. Runde und fand sich mit nunmehr 34 Schlag Rückstand auf dem 4. Platz wieder. Lüdenscheid spielte eine 128. Runde, Gladbach 130, und Godesberg 135.

Die Teams von Bergisch-Gladbach und Bergisch Land wechselten in dieser dritten Runde dauernd die Plätze 5-6. Von dieser dritten Runde sollte man sich nicht mehr erholen und so spielte man zum Abschluss noch eine 143. Runde, auf der die vorderen Teams ihren Vorsprung noch weiter ausbauen konnten.

Der Spieltag endete somit für die 2. Mannschaft auf Platz 4 und der Traum von der Relegation war geträumt!

Die Abschlusstabelle sieht demnach wie folgt aus:

1. Mönchengladbach
2. Bad Godesberg
3. Bergisch Land 2
4. Lüdenscheid
5. Bergisch Gladbach
6. Hardenberg Pötter 2

Wir gratulieren dem Sieger, sowie den Plazierten und wünschen euch für die Aufstiegs- oder Relegationsspiele "Gut Schlag" und viel Erfolg!!

21.06.2006 - Steinzeitgolf in Bad Münder?

(UL) Das Leistungszentrum in Bad Münder war am Wochenende Austragungsort des 4. Bundesligaspieltags auf dem System Filz. Knapp 3 Jahre nach der dort ausgetragenen Weltmeisterschaft, auf der die deutschen Teams neue Maßstäbe für ihre Leistungsfähigkeit auf diesem System aufgezeigt hatten, war nun der Zeitpunkt gekommen sich erneut auf der wohl anspruchsvollsten Filzanlage in Deutschland zu messen.

Das Bahnengolfzentrum selbst machte einen hervorragenden Eindruck. Die neuen Pächter waren freundlich und zuvorkommend, die Mitglieder des neugegründeten Heimvereins MSV 05 Bad Münder engagiert. 6 der 18 Bahnen waren mit neuem Filzbelag versehen worden, so das die Anlage einen ordentlichen Gesamteindruck hinterließ. Das Wetter tat ein übriges. 3 Tage strahlender Sonnenschein mit hochsommerlichen Temperaturen gaben einem erneut typisches 2003 Feeling. Ohne Sonnenschirme und Wassereimer ging hier nichts.

Während des Trainings zeigte sich, dass einige Bahnen noch diffiziler geworden waren. An der schon immer schwierigen „Steigung mit Loch“ (Bahn 4), war mit dem neuen Belag der Bereich für einen erfolgreichen Schlag auf einen Minimum reduziert. Absatz und Einschlagbahn zeigten sich deutlich unkonstanter als in der Vergangenheit. Dafür gab es am Doppeltor jetzt einen Vorlaufschlag, der aber, wie die Ergebnisse zeigen sollten, nicht jedem lag.

Das Turnier bewies leider erneut und eklatant das Defizit deutscher Spieler auf dem Filzsystem. Und hier konnte man keine Ausreden geltend machen. Der Spieltag lag mitten in der Saison, das Wetter war fantastisch und auch am Wind konnte es diesmal nicht gelegen haben. Bei den Herren reichte Hardenberg ein Schnitt von 31,89 zum am Ende knappen Sieg vor Mainz. Kiel auf dem letzten Range benötigte im Schnitt 36,44 Schläge. Bei den Damen gewann Neutraubling souverän mit einem Schnitt von 32,33, Bensheim als Letzter erspielte einen Schnitt von 39,11. Zum Vergleich, die deutsche Nationalmannschaft erreichte auf der WM 2003 einen Schnitt von 28,3. Man muss nicht in die Tiefe gehen, um sich bei diesen Zahlen ausmalen zu können, was hier von der Masse der Akteure geboten wurde. Im Minutentakt lieferten sich Spieler Scharmützel an Schlüsselbahnen und Ergebnisse zwischen 5 und 7 waren wiederholt zu beobachten. Hier wurde nicht auf und mit der Bahn gespielt, sondern gegen sie verloren. Dieser Spieltag zeigte einmal mehr auf, wie lang und hart der Weg der deutschen Minigolfelite auf dem Schwedischen System noch sein wird. Ebenso zeichnete er ein düsteres Bild von den Fähigkeiten und der mentalen Belastbarkeit vieler Akteure. Die Zeiten, in denen man mit reinem Techniktraining gut gerüstet war, sind vorbei. Trainer und Aktive werden sich verstärkt mit alternativen Trainingsmöglichkeiten im Mentalbereich und der Körperschulung auseinandersetzen müssen. Mentales Training, Yoga, Shiatsu dürfen für die Spieler keine Fremdwörter bleiben.

Besonderheit am Rande. An diesem Spieltag gab es die erste Dopingkontrolle bei einem Bundesligaspieltag. Jeweils ein Spieler jeder Mannschaft durfte sich direkt nach seinem letzten Schlag mit einem Fahnder die Toilette teilen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage nach Sinn und Unsinn einer Gleichbehandlung eines lupenreinen Amateursportlers, der sich seinen Sport mehrere tausend Euro im Jahr kosten lässt und millionenschweren Vollprofis, rund um die Uhr betreut von ganzen Ärztestäben und supported von der Pharmaindustrie.

Wer sich schon immer gefragt hat, was es mit dem Reisinger Ball „Barese“ auf sich hat, sollte unbedingt das gleichnamige Restaurant besuchen und sich von Pino und seiner Frau bewirten lassen. Geheimtipp: Auf Anfrage gibt es dort ein hervorragendes Lachscarpaccio.

29.05.2006 - Kombi WDM 2006 Damen/Herren in Köln

(BGS) An diesem Wochenende, 27./28.05.2006, fand die Kombi Westdeutsche Meisterschaft der Damen/Herren in Köln statt.

Am Samstag wurde auf Abt. 1 in Köln-Müngersdorf gespielt. Obwohl am Trainingstag zuvor keine Trainingsmöglichkeiten durch Dauerregen bestanden, konnten am Samstag alle 4 Runden trocken gespielt werden.

Nach den ersten beiden Runden der Herren fand sich Frank Wege auf Platz 5 wieder, legte in der 3. Runde eine 26 nach und stand so auf Platz 2, mit einem Schlag Rückstand auf Sven Scheikowski und je einem Schlag Vorsprung auf Günter Schwarz und Markus Kuntermann. Es folgte in der 4. Runde eine 29 und so beendete Frank Wege den Spieltag mit 113 Schlag auf dem mit Günter Schwarz geteilten 2. Platz mit einem Schlag Rückstand auf Sven Scheikowski.

Alfred Ebert belegte nach den ersten beiden Runden Platz 15. In der 3. Runde verbesserte er sich mit 30 zwar um einen Schlag, rutschte dennoch auf Platz 18 ab. In der letzten Runde folgte eine gespielte 34 und so sah er sich am Ende des Spieltages auf Platz 21 wieder.

Nach den ersten beiden Runden der Damen konnte sich Verena Blischke mit 63 Schlag noch mit Pia Riebesam den 5 Platz teilen, mit einem Schlag Rückstand auf Anja Richter und einem Schlag Vorsprung auf Claudia Wittke. Die gespielte 35 ließ sie jedoch auf Platz 7 rutschen. Mit 2 Schlag Rückstand auf Pia Riebesam und 7 Schlag Vorsprung auf Sonja Lampert. In der 4. Runde verlor sie die Nerven und vergrößterte durch eine 4 an Bahn 18 den Abstand auf Pia Riebesam auf 4 Schlag. Sie beendete den Spieltag somit mit 131 Schlag auf Platz 7 mit 5 Schlag Vorsprung auf Sonja Lampert.

Der 2. Spieltag am Sonntag fand auf Abt. 2 beim Kölner MC statt. Der Spieltag konnte zwar trocken gespielt werden, doch es "schneiten" bei jedem Windzug die Bahnen mit Blüten voll. Das ständige Reinigen der Bahnen und die ständigen Unterbrechungen der Schlagvorbereitung zerrten an den Nerven der Spieler.

In der ersten Runde bei den Herren an diesem Spieltag spielte Frank Wege eine 21 und sah sich so auf Platz 1, mit einem Schlag Vorsprung auf Sven Scheikowski und 2 Schlag Vorsprung auf Daniel Bakonyi wieder. Die Nerven zerrten an ihm aufgrund der Platzierung und er spielte einen "Otto" am Hochteller und ging mit 28 Schlag aus dieser Runde. Nun belegte er den geteilten 2. Platz zusammen mit Markus Büdenbender, hatte 4 Schlag Rückstand auf Sven Scheikowski und 1 Schlag Vorsprung auf Daniel Bakonyi. In der 3. Runde folgte eine 26 er teilte sich mit Günter Schwarz den 4. Platz, mit 2 Schlag Rückstand auf Daniel Bakonyi und 4 Schlag auf Markus Büdenbender. In der letzten Runde dann folgte eine 22, spielte insgesamt also 210. Er konnte seinen 4. Platz verteidigen, denn Günter Schwarz spielte eine 21 und rückte so vor ihn. Markus Büdenbender spielte eine 20 und gewann so die Kombi Westdeutsche Meisterschaft mit 204 Schlag. Frank Wege platzierte sich so auf dem 4. Rang und qualifizierte sich sicher für die Deutschen Meisterschaft.

Alfred Ebert trat mit komischem Gefühl den 2. Spieltag an, denn für ihn stand die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft auf dem Spiel. In der ersten Runde spielte er eine 24 und konnte so auf Platz 18 hochrutschen, den er mit Dominique Liedhegenr teilte. Er hatte nun 1 Schlag Rückstand auf Martin Lanfer und jeweils 2 Schlage Rückstand auf Frank Exner und Stefan Hecken.
Die 2. Runde beendete er mit einer 25 und konnte seinen 18. Platz halten und teilte ihn nun mit Jens Borggraefe. Er hatte nun immer noch 1 Schlag Rückstand auf Martin Lanfer und einen Rückstand von 2 Schlag auf Stefan Hecken. Nach der 21 in der 3. Runde konnte er bis auf Platz 14 vorrücken. Er hatte einen Schlag Rückstand auf Frank Exner. In der letzten Runde spielte er eine 26 und hatte nun einen Endstand von 222, mit dem er den 16. Platz belegen konnte und sich somit auch für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren konnte.

Die erste Runde bei den Damen beendete Verena Blischke mit einer 22 und konnte so auf den mit Pia Riebesam geteilten 5. Platz rutschen und hatte 2 Schlag Rückstand auf Marion Mombauer und 2 Schlag Vorsprung vor Anja Richter. Doch diesem, für ihre erst kurze Minigolf-Spielzeit, Erfolg konnte sie nicht standhalten und legte in der 2. Runde eine 29 nach. Somit versetzte sie sich auf Platz 7 zurück, mit 4 Schlag Rückstand auf Anja Richter und 12 Schlag Vorsprung auf Sonja Lampert. In der 3. Runde dann spielte sie Frank Wege einen "Otto" am Hochteller nach und sammelte sich 33 Schläge zusammen. Es blieb bei dem 7. Platz, und sie hatte nun 8 Schlag Rückstand auf Marion Mombauer und 11 Schlag Vorsprung auf Sonja Lampert. Vor Beginn der Runde war ihr klar, dass sie mindestens eine gute "grüne Runde" spielen musste um den Rückstand auf Marion Mombauer aufzuholen und sich so zur Deutschen Meisterschaft qualifizieren zu können. Die Nervosität war ihr spätestens anzusehen, als sie am Mittelhügel eine 2 spielte - ein sicheres Ass. Nun folgte der Hochteller, an dem sie die Runde zuvor einen "Otto" spielte. Als der erste Schlag nicht saß, war noch alles offen. Doch sie verhinderte mit großer Mühe einen "Otto" und spielte eine 6. Dies bedeutete ihr aus - und mit diesem Gefühl verspielte sie auch die folgenden Bahnen. Erst als ihr nach der Hälfte der Bahn klar wurde, dass ihr Vorsprung auf Sonja Lampert immer geringer wurde, asste sie restlichen Bahnen bis auf die Schleife durch. So konnte sie die Runde mit Mühe und Not mit 32 Schlag beenden und behielt einen kleinen Vorsprung auf Sonja Lampert von 3 Schlag - behielt so den 7. Platz. Somit ist sie direkter Nachrücker der Qualifizierten zur Deutschen Meisterschaft und wird die Kombi-WDM als weitere Lehrzeiterfahrung in ihrem 2. Spieljahr mitnehmen. Aufgrund der Absage von Pia Riebesam wird sie an der Deutschen Meisterschaft in Schweinfurt teilnehmen.

Alle Spieler des NBV, die an der Deutschen Meisterschaft 2006 in Schweinfurt teilnehmen:

Herren:
Markus Büdenbender, Bochumer MC
Daniel Bakonyi, MSK Neheim-Hüsten
Günter Schwarz, BGSV Kerpen
Frank Wege, BGS Hardenberg-Pötter
Markus Kuntermann, MSK Neheim-Hüsten
Sven Scheikowski, 1. MSC Wesel
Danny Hense, 1. MGC Köln
Dirk Scheikowski, 1. MSC Wesel
Markus Janßen, MGC Brechten
Andreas Wittke, 1. MGC Köln
Harald Barth, 1. BGC Wesseling
Ralf Knippschild, MSK Neheim-Hüsten
Markus Jung, BGC Bergisch Gladbach
Alfred Ebert, BGS Hardenberg-Pötter
Frank Exner, 1. MGC Köln
Ralf Belz, 1. MSC Wesel
Dirk Lumma, 1. MGC Köln
Stefan Hecken, MGC Brechten
Jens Borggraefe, MGC Biebertal
Dominique Liedhegenr, MSK Neheim-Hüsten
Frank Seidler, BGSV Kerpen
Rainer Lampert, 1. BGC Wesseling

Damen:
Nicole Warnecke, BGC Uerdingen
Claudia Wittke, 1. MSC Wesel
Claudia Kuhn, 1. MGC Köln
Anja Richter, BGC Uerdingen
Marion Mombauer, 1. KGC Mönchengladbach
Verena Blischke, BGS Hardenberg-Pötter

Die Sieger

24.05.2006 - Ein "Heimspiel" für die 1. Liga

(UL Nach Jahren, auf denen ausschließlich neutrale Plätze als Spielorte für die 1. Bundesliga ausgewählt wurden, fand am Wochenende das erste Heimspiel für einen Aufsteiger statt. Dieser 3. Spieltag der Liga in Trappenkamp, sollte es in sich haben und sorgte in vielerlei Hinsicht für Diskussionsstoff.

Bereits bei der Festlegung der Spieltage überraschte viele die Angabe von Trappenkamp als Austragungsort für das Heimspiel von Olympia Kiel, waren doch die Heimspiele unter anderem auf Grund der besseren Durchführbarkeit und der Möglichkeit der lokalen Vermarktbarkeit durch den Heimverein neu eingeführt worden. Als während der Begrüßungsrede Trappenkamp als Ausrichter genannt wurde und man darauf hinwies, sich bereits im Vorfeld für diese Maßnahme beworben zu haben, stellte sich dem aufmerksamen Beobachter die Frage, in welchem Maße das mit der beschlossenen Heimspielregelung vereinbar ist.

Fragwürdig leider auch die sportlichen Entscheidungen des Verbandes, aus dem am häufigsten Stimmen über den zu hohen Aufwand bei einer 1. Liga Beteiligung zu hören waren. Durch gleichgültiges oder gar gezieltes (?) Belegen sämtlicher spielfreien Trainingswochenenden mit lokalen Spieltagen, waren die Spieler der anreisenden Mannschaften gezwungen, auf Kosten eines weiteren Urlaubstages, wenigstens den Donnerstag für eine zusätzliche Vorbereitung zu nutzen. Ein Großteil der Teams reiste dementsprechend früh an und nachdem sowohl Freitag als auch Samstag fast vollständig dem Regen zum Opfer fielen, konnte so am Ende wenigstens ein Tag für die Vorbereitung genutzt werden.

Das spektakulärste an der Anlage selbst, sind die 3 Bahnen (1, 17, 18), die völlig losgelöst vom restlichen, abgesperrten Areal zwischen dem Zugang zum Platz und einem Weg zum Friedhof liegen. Die Bahnen selbst sind nicht wie sonst üblich aus einem Guss, sondern aus 3-4 Einzelplatten zusammengesetzt, die über die Jahre ihr Eigenleben entwickelt haben. Die 1-2 cm breiten Fugen wurden notdürftig verspachtelt und zusammen mit dem über die Zeit ausgewaschenen Beton dafür verantwortlich, dass hier vieles dem Zufall überlassen blieb. Bei regelgerechter Überprüfung und Abnahme dieser Anlage vor der Vergabe, wären Reparaturauflagen wohl das Mindeste gewesen.

Auch organisatorisch zeichnete sich ab, dass die vom Ausrichter Ostheim praktizierte Professionalität sich hier nicht wieder finden lassen würde. Natürlich waren die Trappenkamper Mitglieder freundlich und bemüht und gleichzeitig litt der Gesamteindruck logischer Weise unter den witterungsbedingten Umständen. Aber wo waren die Kieler Helfer/innen am so genannten Heimspiel? Fehlen hier gegebenenfalls Ansprechpartner im DMV und weiterreichende Richtlinien und Kontrollinstanzen zur Durchführung von Bundesligaspieltagen oder fehlte es, außer der Erzielung von sportlichen Vorteil, einfach an der Motivation?

Der Sonntag begann, wie an den vorangegangenen Tagen vorgezeichnet und es wirkte unwahrscheinlich, dass es zu einem wertungsfähigen Spieltag kommen würde. Unglaublich, aber wahr, die vorderen 3 Bahnen waren in keiner Weise abgesichert, Zugänge zur eigentlichen Anlage waren nicht vorgesehen aber offen, so dass sich diverse Zuschauer zufällig mitten im Geschehen wieder fanden. Dafür gab es vom Oberschiedsrichter eine engagierte Rede „Er meint was er sagt.“ und für die Schiedsrichter, die sich aus den Teams rekrutierten, kleine Merkblätter. Mit dem Handbuch in der einen und der Stoppuhr in der anderen Hand, ließ er das Turnier seinen Lauf nehmen. Das aber sofort durch einen in der 4 verschwundenen Ball ausgebremst wurde, denn auch Schnecken und Raupen fühlten sich in den Hindernissen von 3 und 4 sichtlich wohl. Hier sei noch angemerkt, das die Bahnreinigung von den Kieler Spielern selbst durchgeführt werden musste, da scheinbar kein weiterer Support aus dem Heimverein zur Verfügung stand.

Der erste Durchgang zeigte gleich, dass Kiel aus sportlicher Sicht die richtige Entscheidung mit der Wahl der Anlage getroffen hatte. Zusammen mit Hardenberg fand man sich mit 178 Schlägen auf Platz 1 wieder. Insgesamt war das Starterfeld aber noch relativ eng beieinander. Überraschend der letzte Platz der geschwächten Mainzer, die ohne Pannek und Stoparic antraten, mit Max Hermann allerdings hervorragenden Ersatz im Gepäck hatten.
Bei den Damen stellte sich die Frage, wie Neutraubling den Tiefschlag vom letzten Spieltag verdaut hatte. Der Meister zeigte sich wach und motiviert und dominierte das Geschehen mit einer 93 von Beginn an. Bensheim zeigt seine Betonstärke und belegte Rang 2. Göttingen als 6. zeigte sich auf dieser Anlage, mit zu wenig Training, überfordert.

Während es noch in der ersten Runde eine kurze Regenunterbrechung gab, besserte sich das Wetter ab Runde 2 kontinuierlich und die Chancen auf einen wertbaren 3 Runden Spieltag stiegen. Lediglich der Wind machte wieder einmal zu schaffen. Bei den Damen zeigte sich Mainz stabilisiert und beendete Runde 2 mit einem 92er Durchgang. Bei den Herren bildete sich ein eng zusammen liegendes Führungstrio. Hardenberg 4 Punke vor Arheilgen und Kiel. Weitere 4 Schläge dahinter Bochum. Bereits jetzt abgeschlagen Mainz und Ludwighafen, die die Plätze getauscht hatten. Harald Erlbruch spielte übrigens in diesem Durchgang wieder einmal eine seine klassischen Runden, 23 mit 10 Tief nach der 11.

Die letzte Runde brachte den Sonnenschein nach Trappenkamp und damit auch Probleme für die Auswärtsmannschaften, die eigentlich ausschließlich bei Nässe trainieren konnten. Die gespielten Ergebnisse zeigten aber jetzt, was auf dieser Anlage möglich ist. Neutraubling sicherte sich mit einer Überragenden 76 souverän den ersten Platz. Mainz konnte Bensheim noch abfangen und belegt jetzt in der Gesamttabelle mit einem Punkt Vorsprung Rang 1. Für Göttingen endete die Aufholjagd auf dem 4. Platz und trotz der 2 Punkte für die Damen aus Arheilgen, sieht es für diese düster um den Klassenerhalt aus.

Die Herren brachten noch einmal Spannung auf die Anlage und boten den inzwischen zahlreichen Zuschauern, aus anderen Ligen, einen dramatischen Finalkampf. Zwar konnte Kiel nicht mehr folgen und belegte am Ende einen guten 3. Platz. Hardenberg und Arheilgen lieferten sich dafür ein Kopf an Kopf Rennen und als die beiden Sechser Harald Erlbruch und Achim Braungart-Zink vor Bahn 17 standen, betrug der Hardenberger Vorsprung nur noch einen Schlag. Viele der Zuschauer und Aktiven versammelten sich an dieser entscheidenen Bahn und warteten gespannt auf den Schlag von Erlbruch, der mit einem Ass den Hardenbergen den Sieg sichern konnte. Vielleicht gestört von einer Dame mit Hund, die diesen ungesicherten Teil der Anlage entlang spazierte, wurde es nur eine 2 und Braungart- Zink konterte cool mit einem Ass. Nach 2 sicheren Schlägen an der 18 endete der Spieltag mit einer Punkteteilung. Kommentar des Oberschiedsrichters auf die Frage, warum er die Dame die direkt an ihm vorbei lief nicht stoppte: Dies sei ein öffentlicher Weg und damit hätte er nichts zu tun. Am Ende war der geteilte erste Platz sicherlich eher ein Sieg für Arheilgen, die inzwischen 13 Punkte Vorsprung vor Mainz haben und es schafften den Rückstand auf Hardenberg knapp zu halten. Olympia Kiel erhält sich mit dem 3. Platz die Chance auf den Relegationsplatz, um den sie an den nächsten Spieltagen gegen Ludwigshafen spielen werden, die sich mit dem Tagesbestergebnis von 173 noch den 5. Platz sichern konnten. Mainz und Bochum liegen inzwischen fast Chancenlos auf Platz 3 und 4 der Tabelle und müssen eher Aufpassen, dass ein weiterer Ausrutscher sie schnell mit in den Abstiegskampf ziehen kann. Über das Scharmützel, welches der Oberschiedsrichter, im Anschluss an den sportlichen Vergleich, anzetteln wollte, muss man keine Worte verlieren . Bleibt festzuhalten : „Schlimmer geht immer“.

Trotzdem kann man jedem, hier einen entspannten Kurzurlaub und das Restaurant Turmschänke in Seedorf empfehlen. Wer rustikalen Beton in Reinkultur liebt, sollte sich ruhig eine der Championaden in Trappenkamp – vielleicht geht es der Bahn ja auch mal besser - antun und den leckeren Kuchen und ein Dithmarschener probieren. Im DMV wird man sich zusammensetzen müssen, um zu überdenken, mit welchen Massnahmen man die Qualität einer solchen Veranstaltung sicherstellen und verbessern kann. Ob die neue Heimspielregelung sich tatsächlich positiv auswirkt oder nur die bisher flexiblen Möglichkeiten der Spielortwahl beschneidet wird die Zukunft zeigen. Sollte Kiel in der nächsten Saison in der 1. Liga verbleiben, könnte sich der diesjährige Anreisevorteil, bei Aufstieg einer echten Südmannschaft für sie zum Albtraum entwickeln.

15.05.2006 - 2. Mannschaft steht trotz wackerem Kampf leider wieder mit „leeren“ Händen da.

(TG) Am vierten Spieltag der NBV Liga Staffel 2, auf dem für diese Liga „unbekannten“ System, erreichte die BGS Hardenberg Pötter leider wieder nur einem vierten Platz. Erhofft hatte man sich an dieser Stelle sicherlich mehr.

Bei Anfangs schlechtem Wetter und einem verschobenen Start, hatten alle Teams mit ihren indiviuellen Problemen zu kämpfen. Trotzdem zeichnete sich gleich zu Beginn ab, dass Mönchengladbach an diesem Spieltag wohl eine Favoritenrolle einnehmen würde

Als Außenstehender war der Spieltag ein Wechselbad der Gefühle und immer wieder waren Fluchereien zu hören und Wutausbrüche zu beobachten. Viele Teilnehmer waren wohl mental nicht auf die grünen Bahnen vorbereitet bzw. betraten hierbei spielerisches Neuland. Bei einigen Spielern schien es, als würde „der Teufel im Loch sitzen“. Dennoch schlugen sich alle wacker und es machte den Anschein, als würde es den Meisten auch Spaß machen.

Nach der ersten Runde sah man sich auf Platz 2 nur 4 Schlag hinter Mönchengladbach. Alles schien vorbereitet für die große Aufholjagd in der Tabelle. Leider brachte die zweite Runde nicht den großen Angriff auf Platz 1. Man spielte zwar eine adäquate Runde, dennoch war zu bemerken, dass auch die anderen Mannschaften, auf der immer trockener werdenden Bahn, besser zu Recht kamen. Trotzdem konnte man Platz 2 mit 466 Schlag verteidigen. Die dahinter liegenden Teams kamen aber näher.

Runde 3 brachte zwar wieder eine Verbesserung (220 Schlag), aber die anderen Mannschaften konterten diese mit besseren Runden. Erwähnenswert hierbei der „fantastische“ Durchgang von Frank Wege mit 26 (Rundenbestergebnis) mit dem er den Glauben an einen positiven Ausgang weiterhin am Leben hielt. Nach dieser Runde sah man sich zwar auf Platz drei wieder, aber der Abstand von nur einem Schlag auf Bergisch Land schien leicht aufzuholen.

Leider war auch der Start in die vierte Runde eher schwierig und mit einer 231 ergab sich am Ende doch keine Leistungssteigerung. Bergisch Land spielte mit 218 eine stabile Runde und war so nicht mehr zu erreichen. Bad Godesberg gelang in der letzten Runde mit 205 Tagesbestscore und zog damit auch noch vorbei. Lüdenscheid kam bedrohlich nah, konnte aber abgewehrt werden. Somit blieb nach hartem Kampf und einem sicherlich sehr lehrreichem Tag der vierte Platz. Leider nicht die erhofften Punkte, aber die Moral innerhalb des Teams stimmte. Immer wieder waren teaminterne Anfeuerungsrufe zu hören.

Bestes Einzelergebnis spielte Michael Müller mit 133, der hier seine „Filzerfahrung“ ausspielen konnte. Unsererseits positiv zu erwähnen, sind sicherlich die Ergebnisse von Alfred Ebert (134) und Frank Wege (135), aber auch die anderen schlugen sich wacker und spielten angemessene Ergebnisse.

Für den Rest der Saison bleibt vor allen Dingen das Ziel Hoffnung. Es gilt Kräfte zu bündeln und nach dem winzigen Strohhalm zu greifen, der den drohenden Abstieg doch noch vermeiden kann.

10.05.2006 - Hardenberg auch im Sturm nicht zu stoppen

(UL) Der Erste Eternitspieltag der Saison 2006 ist abgeschlossen. Und nach dem Filzauftakt in Hattingen, wo die Rollen klar verteilt waren, gab es jetzt für alle Mannschaften die Möglichkeit auf etabliertem System zu zeigen, wo man leistungsmäßig einzuordnen ist.

Diesmal zog es die Bundesligakarawane nach Ostheim, ein beschauliches kleines Städtchen in der Rhön. Dort erwartete die Spieler eine weitläufige, offene Anlage an einem Hang gelegen und ohne größeren Baumbestand. Dieses sollte leider während des Turniers noch seine Auswirkungen haben. Die Anlage selbst bot wenig spektakuläres. Lediglich der Salto stellte fast alle der Beteiligten vor schier unlösbare Probleme. Schwieriger war da schon der Umgang mit dem immer stärker einsetzenden Wind. Einheimische prophezeiten zwar für den Sonntag ruhigere Verhältnisse behielten aber leider nicht Recht.

Der Turniertag begann bei den Herren mit einer kleinen Überraschung. Hardenberg führte mit 127 Schlägen vor dem Bochumer Team (129), welches sich in vielen Trainingseinheiten sehr gut auf diesen Spieltag vorbereitet zeigte. Arheilgen und Mainz folgten bereits mit leichtem Abstand dahinter. Lediglich Ludwigshafen und der Aufsteiger aus Kiel wirkten indisponiert. Anders hingegen verlief es bei den Damen. Zwar führten die Titelverteidigerinnen aus Neutraubling (68), allerdings folgten mit nur einem Schlag Abstand gleich drei weitere Teams und auch Mainz als 5. lag nur zwei Schläge zurück.

Der zweite Durchgang brachte vor allem den unsäglichen Wind, so dass ohne Windschutz lediglich das Labyrinth, der Turm und die Sandkiste spielbar waren. An allen anderen Bahnen ging jetzt ohne Schirme und umgelegte Tische - von denen gab es glücklicher weise reichlich - gar nichts. Aber auch das Schlagen selbst wurde immer schwieriger. Bälle wackelten oder rollten gar vom Abschlag weg. Besonders zerrte der Wind an der psychischen und physischen Verfassung der Aktiven. Nicht die Bahnen waren jetzt die eigentliche Herausforderung, sondern die Fähigkeit, sich unter diesen Bedingungen weiter voll zu konzentrieren und wenn es sein muss, auch zum wiederholten Male den Schlag neu aufzubauen. Hier zeigte sich die Klasse der Hardenberger, die mit 130 Schlägen erneut den besten Durchgang spielten und ihren Vorsprung ausbauen konnten. Bochum fiel mit gespielten 142 Schlägen zurück, Ludwigshafen und Kiel lieferten sich einen harten Kampf um Platz 5. Bei den Damen wurde es jetzt wirklich spannend. Neutraubling (70) ließ gleich 3 Mannschaften vorbeiziehen und fand sich nach Durchgang 2 überraschend nur auf Platz 4 wieder. Lag hier eine Sensation in der Luft?

Nichts Neues in Durchgang 3 bei den Herren. Kiel schoss sich mit einem 147er Durchgang auf den letzten Platz. Mainz und Arheilgen bereiteten sich auf einen spannenden Kampf um Platz 2 vor. In der Damenkonkurrenz passierte das Unglaubliche. Neutraubling fand nicht ins Spiel zurück und ließ der 70 noch eine 73 folgen. Die Gegnerinnen bedankten sich und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Jetzt konnte nur noch ein Kraftakt in Runde 4 eine Niederlage verhindern.

Im Finale sicherte sich der Meister aus Hardenberg mit dem dritten 130er Durchgang ungefährdet den Tagessieg. Herausragend, einmal mehr, Harald Erlbruch mit einer 79. Ebenso sein Bruder Walter, der seinen desolaten 24er Durchgängen anschließend eine 38 (20/18) folgen ließ (Übrigens die einzige 18 des Turniers). Arheilgen wurde am Ende sicher zweiter und Mainz musste sich erneut mit dem 3. Platz begnügen. Erneut einer der besten des Turniers war Daniel Klosek aus Arheilgen, der sich bei Konservierung seiner Form, sicherlich berechtigte Hoffnung auf einen Platz im diesjährigen EM Kader machen kann. Die Kieler Mannschaft konnte sich überraschend auch auf Ihrem Paradesystem Eternit nicht in Szene setzen und muss weiter auf die ersten Punkte warten. Schon jetzt wird es für die Mannschaft aus dem hohen Norden sehr schwer, den zur Relegation berechtigenden 5. Tabellenplatz am Ende der Saison einzunehmen.

Jetzt wurde es bei den Damen ernst. Nur eine überdurchschnittliche Leistung konnte die Neutraublingerinnen noch vor einer Niederlage bewahren. Es reichte am Ende aber lediglich zu einer weiteren unterdurchschnittlichen 71 und so kam es wie es kommen musste, Mainz und Göttingen teilten sich den Tagessieg und Olching konnte trotz einer 75 in der Abschlussrunde den 3. Platz verteidigen. Das Ergebnis spiegelt sich natürlich auch in der Gesamttabelle wieder, in der die Titelverteidigerinnen jetzt nur Rang drei einnehmen. Erster jetzt die Mannschaft aus Mainz, vor Göttingen. Beste Spielerin bei den Damen Nicole Pichotta vom MGC Göttingen mit 88 Schlägen.

Das Highlight dieses 2. Bundesligaspieltag war aber die professionelle Art und Weise mit der der MGC Ostheim als Ausrichter dieses Turnier organisiert und durchgeführt hat. Den Aktiven stand ein großzügiges Zelt als Ruhebereich zur Verfügung und es wurde ein mobiles Turnierbüro mit Beschallungsanlage eingesetzt. Man hatte mit einem Seat Händler, einer Brauerei und dem Getränkehersteller BIONADE drei große Sponsoren gewinnen können und letzterer stellte den Aktiven am Wettkampftag dann sogar Freigetränke zu Verfügung. Das Turnier endete mit offizieller Vorstellung der Sieger und einem Fototermin für die Presse. Die besten Einzelspieler erhielten jeweils einen Biersiphon als Präsent. So hat dieses Turnier neue Maßstäbe gesetzt, von denen sich die Ausrichter der weiteren Spieltage hoffentlich motivieren und inspirieren lassen. Vielleicht ist so, auf dem Weg zur gelungenen Vermarktung, auch ein kleines Stück Minigolfgeschichte geschrieben worden.

BIOLIBRE :
1/2 Flasche Bionade Hollunder
2cl Havanna Club 3 Jahre
1/2 Limette geviertelt und leicht ausgedrückt
2 Teelöffel brauner Rohrzucker
Eiswürfel.

29.04.2006 - Vorbericht zum 3. Spieltag der NBV Liga Staffel 2

(FH+AE) Der 3. Spieltag findet am Sonntag dem 30.04.06 auf der eigentlichen Heimanlage am Schloß Hardenberg in Velbert-Neviges statt. Ausrichter ist aber der Schwesterverein vom BGV Bergisch Land.
Das Team um Alfred E. hat die ganze vergangene Woche unter eigentlich recht guten Bedingungen - "Sonne" - trainieren können, so dass die erzielten Trainingsergebnisse das Team voller Hoffnung auf den Sonntag schauen lassen.
Nach den ersten beiden Spieltagen, an denen das Team nicht wirklich sein Potenzial abrufen konnte, setzt Alfred E. auf die Trotzreaktion der Mannschaft, die jetzt beweisen muß, dass sie auf ihrer Heimanlage nicht zu unterschätzen ist.
Das Abschlußtrainig am Samstag fiel buchstäblich ins Wasser. Es konnte nur eine Runde gespielt werden, bevor es dann in Strömen vom Himmel regnete.
Die Wettervohersage für den morgigen Sonntag sieht nicht viel besser aus und es bleibt zu hoffen, dass überhaupt an ein Spiel über 4 Runden zu denken ist!

25.04.2006 - DMV Pokal: Sieg in Lohbrügge

(UL) Am Sonntag fand in Hamburg-Lohbrügge die Begegnung der ersten überregionalen Runde des DMV-Pokals, zwischen dem VfL Lohbrügge und der BGS Hardenberg Pötter, statt. 6 Spieler und 3 Betreuer reisten bis Samstag früh an, um den Wettkampf mit einem Tag Training vorzubereiten. Leider war das Training bereits nach wenigen Schlägen beendet. Dauerregen machte jeden Versuch der Vorbereitung zunichte und so wurde der Clubraum zum Daueraufenthaltsort.

Am Sonntag musste also in aller Frühe mit dem Training begonnen werden, um in den verbleibenden knapp 3 Stunden möglichst viel von der Anlage kennen zu lernen. Unglücklicher (?) Weise gehört der Lohbrügger Platz nicht in die Kategorie der modernen, glatten Rollplätze, auf denen man bis auf ein par Ausnahmen Standards herunter spielen kann, sondern ist eher ein geschichtsträchtiges Exemplar mit historischem Wert. Herausragend Mittelkreis und Doppelkeil, die so schräg daher kommen, dass ein gerader Schlag unweigerlich an der Vorbande landen würde. Natürlich hat auch die Zeit ihre Spuren hinterlassen. Das Eternit ist wabig und die Banden so rustikal, dass einiges beim Spiel dem Zufall überlassen bleibt. Nichts für den modernen Eternitspieler, der bei perfektem Schlag auch 100% Assausbeute erwartet. Hier musste man zeigen, auch mit den Widrigkeiten der Bahn umzugehen zu können

Bei der Aufstellung des Teams wurde nicht die Leistung der einzelnen Gegner geachtet. Ein Blick auf die interne Vereinsrangliste zeigte, dass alle Lohbrügger Spieler so um 24 bis 25 Schläge pro Runde auf die Anlage bringen würden. Ein Siegerschnitt von 22, beim kurz zuvor ausgetragenen Sachsenwaldturnier gab einen ersten Orientierungspunkt.

Schnell wurde klar, dass Rosemarie Reinecke ihr Match abgeben muss, aber im ersten Durchgang sah alles nach Siegen für die 4 weitern Aktiven aus. Dies änderte sich aber schnell in der zweiten Runde. Uwe Ludwig gab mit einer blamablen 27 seine Führung ab und auch Angéla Morgenstern musste jetzt eine herbe Schlappe gegen den überraschend starken Gerhard Arndt (SmII) hinnehmen. Becker spielte durchschnittlich. Lediglich T. Greifendorf wusste in seiner Partie zu überzeugen. 7 Bahnen vor Schluss lag Ludwig noch 2 Schläge zurück, konnte dann aber durchziehen und am Ende glücklich mit einem Schlag gewinnen. ?Rosi? unterlag deutlich und es kam auf die verbleibenden 3 Partien an. Vor dem Blitz (18) lag A. Morgenstern noch mit einem Schlag zurück. Gegen eine 3 ihres Kontrahenten konnte sie aber mit einem Ass den Vergleich mit einem Schlag Vorsprung für sich entscheiden. Zum selben Zeitpunk war auch der Sieg von Becker gefährdet, der nur mit einen Schlag in Führung lag. Greifendorf machte aber mit seinem deutlichen Sieg und einem ordentlichen Ergebnis von 66 Schlägen alles klar und auch Becker konnte letztendlich weitere 2 Punkte für die Pötter erringen.

So ergab sich ein eigentlich standesgemäßes Ergebnis von 8:2, welches aber nicht über die Schwierigkeiten hinwegtäuschen sollte, unter denen es zu Stande kam. Einmal mehr lautet das Motto ?Glück ist Geschick? oder hatte da wer ?die alte Frau Hufschmidt? in der Tasche?

Herzlichen Dank an die Mitglieder und Spieler/rinnen des gastgebenden Vereins für die freundliche Aufnahme. Wer einmal eine Zeitreise in Sachen Miniaturgolf unternehmen will, sollte sich die Anlage des VfL Lohbrügge nicht entgehen lassen.

Endstand:

1. Marion Isop (D) 74 : Uwe Ludwig (H) 73
2. Stefan Rump (H) 77 : Rosemarie Reinecke (SwII) 88
3. Gerhard Arndt (SmII) 75 : Angéla Morgenstern (D) 74
4. Karsten Parbst (SmII) 85 : Timo Greiffendorf (H) 66
5. Herbert Schurig (SmI) 75 : Martin Becker (H) 71
Ers. Dieter Fiedler (SmI) 74 : Alfred Ebert (H) 75

11.04.2006 - 1. Bundesligaspieltag mit Favoritensiegen

(UL) Am vergangenen Sonntag fand der Auftaktspieltag der 1. Bundesliga, für die Saison 2006, auf dem System Filz in Hattingen statt. Auf diesem mit Spannung erwarteten Turnier mußte sich herausstellen welchen Stellenwert die Neueinkäufe der Teams haben würden und wie es um die Konkurrenzfähigkeit der Aufsteiger bestellt war.

Die Hattinger Anlage selbst, zeigte sich im Vergleich zu 2005 fast unverändert. Leider war es auch innerhalb eines Jahres versäumt worden die scharfkantigen Abschlaglöcher nachzuarbeiten. Wer den Fehler beging, dies zu ignorieren, wurde dafür mit deutlichen Spuren auf seinem Ballmaterial abgemahnt. Da auch Bäume oder Sträucher während eines Jahres nicht in dem Himmel wachsen, erwies sich die Anlage wieder als besonders windanfällig und bei Windstärken bis zu 8, war an den beiden Trainingstagen ein berechenbares Spiel kaum möglich.

Glücklicher Weise zeigte sich der Sonntag von seiner besseren Seite. Keine Niederschläge und ein deutlich abnehmender Wind waren die Grundlage für einen durchführbaren Spieltag. Leider konnten die Temperaturen dieser positiven Tendenz nicht folgen und viele der Aktiven hatten von Beginn an mit der Kälte zu kämpfen.

Eine erste Überraschung zeigte sich, als die Aufstellungen der einzelnen Teams ausgehängt wurden. Jungnationalspieler und Neueinkauf des Mainzer Herrenteams Danny Heß wurde zum Erstaunen vieler auf der Ersatzposition geführt.

Erfreulich die Anwesenheit von 2 unabhängigen Schiedsrichtern und des DMV Präsidenten Gerd Zimmermann, der im Rahmen seiner Begrüßungsrede über die Lage und Aktivitäten im DMV berichtete und die Anwesenden zu aktiven Mitarbeit und Kommunikation aufforderte.

Doch nun zum Sportlichen. Der erste Durchgang unterstrich bei den Damen die Favoritenrolle der Neutraublingerinnen und das deutlich geringere spielerische Potential der anderen Teams. Anders sah es dagegen im Herrenbereich aus. Zwar konnte Hardenberg mit 187 Schlägen eine ordentliche Startrunde auf die Anlage bringen, der erste Durchgang ging aber mit einem Ergebnis von 184 knapp an Arheilgen. Von den restlichen Teams konnte lediglich Mainz mit einem Score von 193 den Anschluß halten. Für den Aufsteiger aus Kiel wurde es der erwartete schwere Gang. Zwar reichte es in Runde 1 zum 5. Rang – Ludwigshafen zeigte sich völlig außer Form. Bei einem Schnitt von knapp 37 Schlägen wurde das Handicap für einen Neuling auf dem Filzsystem allerdings deutlich aufgezeigt.

Runde 2 brachte dann bei den Herren die Vorentscheidung. Arheilgen konnte mit 194 Schlägen das Ergebnis des ersten Durchgangs nicht bestätigen, Mitfavorit Mainz dümpelte nach schwachen 206 Schlägen im Mittelfeld herum und mußte sich jetzt eher mit dem flott aufspielenden Team aus Bochum auseinandersetzten. Ausschlaggebend hier sicherlich die Leistungsschwankungen z.B. eines Ch. Pannek,. der seiner herausragenden 25 im ersten Durchgang eine 40 folgen ließ. Das Hardenberger Team spielte jetzt seine Stärken aus. Nicht umsonst hatte ein Großteil der Mannschaft bereits ein Trainingslager auf der extrem schweren Filzanlage im Schwedischen Eskilstuna hinter sich. Jetzt zeigte sich wie Filzsport auch in Deutschland aussehen kann. Mit 169 Schlägen, einem Schnitt von knapp über 28, wurde die restliche Konkurrenz deklassiert. Nach 5 sehr ordentlichen Resultaten, war es einmal mehr Harald Erlbruch, der zeigte was auf diesem System möglich ist. Mit 22 Schlägen erzielte er einen sensationellen neuen Bahnrekord und begeisterte die Zuschauer mit seinem perfekten Schnittschlägen.

Der Finaldurchgang brachte bei den Damen das erwartete Ergebnis Neutraubling sicherte sich trotz leichter Schwächen den Sieg vor den Teams aus Mainz und bereits mit deutlichem Abstand Göttingen. Leider scheint es im Damenbereich gerade eine Handvoll Spielerinnen zu geben, die den Anforderungen dieses schwierigen Systems gewachsen sind. Die Anzahl der gespielten Ergebnisse zwischen 40 und 56 sprechen hier Bände. Bei den Herren spielte Hardenberg den Sieg sicher nach Hause. Trotz merklicher Konzentrationsprobleme nach der überragenden 2 Runde und dem daraus resultierenden Vorsprung - M. Koziol hätte wohl nur ein Autofokussystem retten können und er beendete den Durchgang mit einer 41 -reichte es zu einem weiteren 187er Durchgang, der von keinem weiteren Team erreicht wurde. Arheilgen platzierte sich unangefochten als zweiter. Die schwachen Mainzer konnten den dritten Platz glücklich gegen die Mannschaft aus Bochum behaupten, die in Hattingen erneut mit einer soliden Leistung zu überzeugen wussten. Der Aufsteiger aus Kiel musste sich letztendlich doch mit dem undankbaren letzten Platz begnügen, da es den Ludwigshafenern im Finale gelang mit 201 einen passablen Durchgang zu gestalten.

Trotz der beiden letzten Plätze für die Aufsteiger - auch die Damen aus Bensheim belegten Platz 6 - sind die beiden neuen Teams sicher eine Bereicherung für die Liga. Besonders schön dabei, dass die Damenkonkurrenz mit 6 Mannschaften wieder vollzählig antreten konnte. Ein kleiner Wermutstropfen ist leider das Auftreten des Kieler Ersatzspielers, der bereits in der Ligasitzung mit Aussagen, was denn passieren würde, wenn er die Lochverstärker abreißen würde, zu provozieren versuchte. Leider schien auch während des Wettkampfes sein Hauptaugenmerk nicht auf der Unterstützung seines Teams oder bei der Konzentration auf das eigene Spiel zu liegen. Das erspielte Ergebnis zeigt das deutlich. Vielmehr versuchte er durch Intervention bei den Schiedrichtern die Bestrafung anderer Spieler zu erreichen und den kompletten Spieltag zu annullieren. Mit Aussagen wie, als spielfreier Oberschiedsrichter werde er in Trappenkamp in der Liga aufräumen wird er seinem Team sicherlich nicht wirklich hilfreich sein. Glücklicher Weise gab es mit Hans Neuland als Oberschiedsrichter einen erfahrenden Mann auf der Anlage, der mit derartigem Auftreten entsprechend umzugehen wusste.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die Lust auf mehr gemacht hat. Die kommenden Spieltage auf den Systemen Eternit und Beton werden zeigen, ob es der Konkurrenz gelingen wird, die Titelverteidiger aus der Reserve zu locken und in der Liga für die damit Verbundene Spannung zu sorgen.

Für diejenigen, die sich selbst einmal auf dieser schönen Filzanlage ausprobieren wollen, hier noch einige Balltipps. Der wohl meistgespielte Ball des Turniers war der Reisinger WM Steyer 2005 mit Raulack (1,4,8,13) Außerdem von unserem Team eingestzt : Steyer2005 glatt (13,17), BO4 roh (2), 98/2(16,18), Caddy4,5 und 6(7,12).

06.04.2006 - 1. Spieltag der NBV-Kombiliga II

(JS) Wieder nur Platz 5 !!

Das Team um Mannschaftsführer Alfred Ebert konnte sich leider nicht in Szene setzen und musste bei rasch wechselnden Wetterbedingungen zusehen, wie die deutlich stärker spielenden Mannschaften von Gastgeber Bad Godesberg, sowie unseren Heimplatz-Geschwister vom BGV Bergisch Land und des KGC Mönchengladbach, davonzogen! - Und in dieser Reihenfolge den Spieltag abschließen konnten!

Mannschaftsergebnisse:
1. Frank Hunger 46/32/37/34 149
2. Willy Hoose 30/34/27/32 123
3. Jan Siepermann 35/32/32/32 131
4. Angéla Morgenstern 33/29/31/32 125
5. Frank Wege 29/30/31/38 128
6. Alfred Ebert 29/32/28/31 120
Ersatz:
Hans Prescher 33/31/36/40 140
Einzelspieler:
Michael Theimann 33/39/44/34 150
Verena Blischke 33/32/40/31 136
Gerd Hense 37/37/37/41 152

Das Spiel um die hinteren Plätze verlief sehr offen, wobei sich die erst anfangs schwächelnden Minigolfer aus Bergisch Gladbach den 4. Rang sicherten!
Nur mit Mühe und einiger Schützenhilfe konnte die 2. Garde des BGS Hardenberg auf dem 5. Platz ins Ziel kommen, wobei der MC 62 Lüdenscheid nur hauchdünn mit 2 Zählern folgte!!

Alfred Ebert konnte wieder einmal beweisen, warum "Er" auf der wichtigen 6. Position spielt, und erzielte das niedrigste Ergebnis innerhalb der Mannschaft.
Er ist schon seit Anfang des Jahres in guter Form, trotzdem merkte man, dass er mit dem Spieltag eigentlich weniger zufrieden war! Ob aus der Sicht des Spielers (der Oberschenkel schmerzte wohl noch nicht genug) oder aus der Sicht des Mannschaftsführers blieb jedoch unklar :-)

Es ist der Mannschaft mal wieder nicht gelungen sich in der entscheidenden 4. Runde zu steigern, um eventuell mehr Punkte aus dem Spieltag herauszuholen!!
Es bleibt abzuwarten, ob sich die Mannschaft steigern und die konditionellen Mängel abbauen kann, oder ob sie weiter unter IHREN spielerischen Möglichkeiten bleibt!

Wobei die Aussicht auf den nächsten Spieltag, in Bergisch Gladbach (Beton), bei einem dezimierten Kader, wenig Raum für Experimente hergibt.
An diesem Spieltag, der am kommenden Wochenende (09.04.2006) stattfindet, wird Alfred Ebert auf die sehr erfahrene und spielstarke Angela Morgenstern verzichten müssen, sowie auf Frank Hunger, der als Betreuer für die 1. Mannschaft abgestellt wurde, die im nahen Hattingen ihren 1. Spieltag der Bundesliga auf dem System Filz haben wird.
Dort wird auch später das Heimspiel der 2. Mannschaft stattfinden.

Ich wünsche meinem Team in Bergisch Gladbach "Gut Schlag", viel Erfolg und weiß, Sie werden wieder alles geben....

03.02.2006 - 27. Velberter Sportlergala

(TG) Am 28. Januar 2006 fand im Forum Niederberg die diesjährige Sportlergala der Stadt Velbert statt.
Zu diesem Anlaß erschien die beinahe komplette 1. Bundesliga Mannschaft, nur Uwe Ludwig war leider auch beruflich Gründen verhindert.

Bei diesem in der Stadt Velbert hoch angesehenem Event wurden diverse Bronze, Silber und Goldmedaillien Gewinner des Jahres 2005 geehrt. Darunter natürlich auch die Minigolfer um Walter Erlbruch, der am Vorabend im Kreise seiner Mannschaftskollgen seinen 35. Geburtstag feierte.

Höhepunkt des Abends war sicherlich die Ernennung von Harald Erlbruch zum Sportler des Jahres der Stadt Velbert. Die Worte des Bürgermeister vielen wie folgt aus.
 

"Er ist Amateur, bringt aber Leistungen wie ein Profi", deutete der Bürgermeister an und als er das Geburtsjahr "1974" angab, schwante Walter Erlbruch, dem Vater des Minigolfers Harald Erlbruch schon etwas. Er presste die Daumen fest zwischen seine Finger und sollte Recht behalten. Zum Sportler des Jahres 2005 wurde Erlbruch junior gekürt. Er wurde Dritter bei der WM und verfügt über einen sensationellen Schlagdurchschnitt von 19,2 Versuchen auf 18 Bahnen."
Waz Velbert, 29.01.2006

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