BGS Hardenberg-Pötter e.V. Minigolf aus Leidenschaft .....
BGS Hardenberg-Pötter e.V.Minigolf aus Leidenschaft .....

News 2011

10.10.2011 - BL: Winterolympiade in Bad Münder

(WE) Wenigstens gefühlt bei 2° Celsius waren es die Winterspiele von Bad Münder, welche am vergangenen Wochenende zum 2. Spieltag der Saison 2011/2012 ausgetragen wurden. Und so unwohlig sich das Ganze bei den Temperaturen anhört, so war es auch.

Vor allem in der ersten Runde bei nass-kühlem Wetter schränkten Kälte und kälteabweisende Kleidung die Bewegungsfreiheit/-abläufe erheblich ein. Und scheinbar traf das ganz besonders auf den Klassenprimus aus Velbert zu. Dieser war nach der EC-Niederlage (bei tollstem Minigolfwetter) mit einer kleinen Abordnung am Tag der Deutschen Einheit zu einer Trainingsvisite bei ebenfalls gutem Wetter aufgelaufen, um das Nötigste bereits erledigt zu haben. Vielleicht hätte man die Zeit besser nutzen sollen, sich nackig in die Neusser Skihalle zu stellen, um so „Kälte zu trainieren“.

Möglicherweise wäre so eine indiskutable 132 Mannschaftsstartrunde vermieden worden. Lediglich die Hälfte des Teams produzierte annehmbare Leistung. Die logische Folge: Platz 4 mit 7 Schlägen Rückstand auf den Tabellenzweiten aus Dormagen-Brechten. Gleich wieder ein Rückstand zu Beginn eines wichtigen Turniers, gleich wieder gegen den aktuell ärgsten Konkurrenten. Wieder lief man -ähnlich wie beim EC- hinterher. Aber erstens ist Bad Münder nicht Vergiate und zweitens ist Dormagen-Brechten nicht Uppsala. Zudem lassen sich auf der nach wie vor viel zu einfachen Miniaturgolfanlage im Kurpark erheblich besser und steuerbarer gute Ergebnisse erzielen.

Gleich 2 mal spielte die Company 117er Runden und legt hierdurch den Grundstein für einen zum Schluss ungefährdeten Sieg. Mit einem Gesamtscore von 487 brachte das Team angeführt von Timo Greiffendorf 16 Schläge Vorsprung ins Ziel und konnte auch den Ausfall des amtierenden Weltmeisters Walter Erlbruch (86) kompensieren. Bemerkenswert ist sicher auch die Leistung des Fastabsteigers der vergangenen Saison.

Dormagen-Brechten spielte konstant um die 126 pro Runde und konnte ungefährdet den 2. Platz sichern. Der Rest des Spieltages verlief zum Ende hin sehr unspektakulär, zu groß waren die Abstände zwischen den einzelnen Platzieren. Das TMV-Ausrufezeichen (123-Schlusspasse) kam zu spät und betrieb letztlich nur Ergebniskosmetik. Die Berliner belegten erneut den letzten Platz. Auf den Rängen 3-5 liefen die Mannschaften aus Mainz, Bochum und Arheilgen ein. Letztere konnten das Ergebnis von Rainer Hess (98) einfach nicht auffangen. Erneut steht für das nominell gute Team um Achim Braungart-Zink zur Winterpause ein vermurkster Saisonstart zu Buche; besser als die vergangene Spielzeit, aber gewiss nicht das, was Anspruch und Ziel der Mannschaft aus Hessen ist.

Das Team vom Schloss freut sich jetzt erst mal auf eine wohlverdiente Winterpause. Schließlich waren die 3 verbliebenen Turniere des Jahres ob Wetter, Wettkampf oder Spielausgang sowohl psychisch wie auch physisch anstrengend genug.

Eingesetzte Reisingerbälle

Cupmonster 2 GL
Tantogardens
Illertissen 2010 kr
Cupmonster kl
Reisinger Illertissen
Piepen 1.0 kl
DM 2010 Wallenhorst
EC 97 kl

20.09.2011 - BL: Regenschlacht zum Auftakt

(WE) Als sich am Sonntagmorgen Ex-Bundestrainer Rainer Kunst auf den Weg machte, den Akteuren des Bundesligaeröffnungsspieltages der Saison 2011/12 in Tempelhof einen Besuch abzustatten, ahnte er möglicherweise schon, dass ein Besuch der Wasserfreunde Spandau 04 sich kaum nasser gestalten könnte. Umso schöner, dass er es sich dennoch nicht nehmen ließ, der „alten Liebe“ ein längeres Hallo zu sagen.

Die Company startete nach der furiosen Vorsaison wieder bei null, ist so üblich in der Liga, wenn eine neue Spielzeit anbricht. Folgerichtig dann auch: Den Start bereits so zu gestalten, dass es im weiteren Verlauf der Saison nicht zu unerwünschten Verspannungen kommen muss. Soweit die Theorie, die im Kopf, in Planspielen und sonstigen Modellen auch immer gut funktioniert. Inwiefern die Realität mit den Wünschen Schritt hält zeigt sich dann im Wettkampf. Und dieser erwies sich gleich zu Beginn als mühsam. Nach Vorkenntnissen aus Training und früheren Auftritten auf dem Tempelhofer Naturbeton sollte ein Mannschaftsschnitt < 30,0 zum Sieg Pflicht sein. Die Startphase verlief viel versprechend. Sowohl Timo Greiffendorf als auch Uwe Ludwig starteten gut. Dem Altinternationalen unterliefen in der Folge der Runde aber einige vermeidbare Fehler, die ihn in eine unbequeme Situation vor der mit Abstand schwersten Hürde der Anlage brachten. Ein tief vor Bahn 15 ist alles andere als beruhigend. Der erste Schlag landet auf dem Balkon. Wenigstens bis dahin war der Ball schon. Und als der 50jährige Evergreen diesen Putt auch noch meisterlich versenkte, war fast wieder alles in Butter. Die mäßige 33er Passe sollte sich als nicht schwerwiegend erweisen und durch den Rest des Teams gut aufgefangen werden. Am Ende standen 181 Schläge zu Buche. Erster Verfolger war Arheilgen (186). Etwas unglücklich agierte dabei Andreas Schneider, der sich aus dem Nichts beim Stand von -8 eine volle Wertung an Bahn 15 erlaubte. So standen ebenfalls 33 Schläge auf der Scorekarte. Auf den Plätzen 3-6 tummelten sich die Teams Mainz (188), Dormagen-Brechten (189), Bochum (193) und etwas überraschend das Heimteam aus Berlin (195). Bei den herrschenden Wetterbedingungen war noch alles drin. Und was genau mit „alles drin“ gemeint ist, zeigen einige Ausschnitte aus den jeweiligen Ergebnisprotokollen der zweiten Turnierrunde:
 

Alex Jasper (Dormagen-Brechten)+2 nach Bahn 9 und zwei gespielten 4ern.
Sascha Mark und Dennis Kapke +1 nach der 9, ebenso ergeht es Lars Greiffendorf (Mainz) und Steven Böttcher (Bochum).
Stephan Behrens (Bochum) erwischte ein ganz bitteres Ende und spielte 35 mit Doppelfünfer auf 15 und 17.



Was aber „auch drin“ war zeigte einmal mehr die Truppe aus Neviges: Greiffendof -3, Ludwig -4, Koziol -3, W.Erlbruch -5, Geist -3 jeweils nach Bahn 6. Wie relativ unschwer zu erkennen ergab sich hieraus ein erhebliches „Missverhältnis“. Was den Hardenbergern viel zu gut für diese Wetterbedingungen gelang, misslang dem Rest der Liga in nahezu gleichem Maße zu schlecht. So, und nur so, sind 17 Schlag Vorsprung auf zwei Wertungsrunden zu erklären bei extrem schwierigen Bedingungen. Im Kampf um Platz zwei setzte sich der Meister des Jahres 2008 dank furiosen Schlussspurts gegenüber den Hessen aus Arheilgen durch. Die drei Schlussspieler der Junkermänner schnappten sich mit drei grünen Runden sage und schreibe 14 Schläge und erarbeiteten sich 6 Schläge Vorsprung. Wenigstens gelang es Arheilgen noch 2 Schläge auf Mainz und 4 Schläge auf Bochum zu verteidigen. Den enttäuschenden letzten Platz belegte der Aufsteiger aus Berlin. Sicherlich keine guten Anzeichen mit Blick auf das Ziel Klassenerhalt.

Ein großes Danke schön gebührt zudem vor allem den Damen der ersten Liga, die sich quer durch fast alle Teams (Cuxhaven schien zu bedient nach desolater Leistung und letztem Platz) an den Reinigungs- und Trockenvorgängen während der letzten Runde der Herrenkonkurrenz beteiligten und somit in erheblichem Maße dazu beitrugen, dass im Regenwald von Tempelhof überhaupt ein zu wertender Spieltag zu Stande kam.

Reisinger Bälle von der Company gespielt:

Bahn 1: Bo2, Orangepunkt
Bahn 5: Reisinger Turbo 5
Bahn 8: H4
Bahn 9: Pascal
Bahn 10: Illertissen 2011 mx
Bahn 12: Orangepunkt, Bo
Bahn 15: Olten kl, R32

13.09.2011 - Schwere Aufgaben im Herbst

(HE) Das Team des BGS Hardenberg Pötter kann bislang auf ein sehr erfolgreiches Minigolfjahr zurückblicken und mehr als zufrieden sein, mit dem was geleistet und erreicht wurde.

Als erste deutsche Mannschaft in der Geschichte der Minigolf-Bundesliga ist es einem Team gelungen alle 6 Spieltage zu gewinnen und somit die Saison 2010/2011 mit der perfekten Bilanz von 60:0 Punkten abzuschließen. Zu dem stellte das Team vom Schloss Hardenberg in dieser Bundesliga-Saison mit Walter Erlbruch und Alexander Geist auch die Einzeldominatoren der Saison 2010/2011.

Diese beiden Protagonisten haben auch bei den deutschen Einzelmeisterschaften Ihre herausragende Form unter Beweis gestellt. Alexander Geist war „mal wieder“ der „Vorrundenmeister“, musste sich aber direkt in der ersten KO-Runde dem späteren Deutschen Meister geschlagen geben. Besser dagegen machte es im KO-System Walter Erlbruch, der hier bis ins Halbfinale vordringen konnte und erst dort scheiterte. Wenigstens konnte das Spiel um Platz 3 gewonnen werden.

[Minigolf-WM Walter und Harald Erlbruch] Zu letzt stellte das Team aus Hardenberg die stärkste Delegation zu den Weltmeisterschaften in Stockholm, welche im August ausgetragen wurden. Begleitet wurden die beiden „Überspieler“ durch Harald Erlbruch. Und dieser sollte auch an einem weiteren Stück Minigolfgeschichte beteiligt sein. Den nach der Silbermedaillie im Teamwettbewerb kam es im KO-System zum Traumfinale zwischen den Erlbruch Brüdern. Eine weitere Einzigartigkeit in diesem Jahr, welche sicherlich einige Jahre (wenn nicht sogar für immer) auch einzigartig bleiben wird.

Zum Feiern dieser tollen Erfolge ist aber keine Zeit, da im Herbst noch schwere Aufgaben vor der Brust der Mannschaft liegen.

Zunächst wird am kommenden Wochenende in Berlin-Tempelholf auf der dortigen Minigolfanlage die Bundesligasaison 2011/2012 gestartet. Die Vorbereitung hierzu sind auch bereits nahezu abgeschlossen, da die Anlage bereits ausgiebig durch den Lokalmatadoren Uwe Ludwig austrainiert wurde und an den vergangenen Wochenende diese Vorarbeit durch die Kollegen auf den Prüfstand gestellt wurde.

Nach dieser Saisoneröffnung geht es dann eine Woche später nach Italien, genauer nach Vergiate, Austragungsort des diesjährigen Minigolf-Europa-Cup. Dort ist das Ziel natürich der 10 (!!) Titel in der Vereinsgeschichte.

Direkt im Anschluss dieses weiteren Highlights steht dann wieder die harte Bundesligakost auf dem Programm, der 2. Bundesligaspieltag der Saison im niedersächsischen Bad Münder. Die besondere Herausforderung hier, ist die Tatsache, dass dem Team zwischen dem 1 und 2 Bundesligaspieltag keine Möglichkeit gegeben ist, die Anlage in Bad Münder weiter auszutrainieren.

Die nächsten 4 Wochen werden also zeigen, ob das Minigolfjahr 2011 zum erfolgreichsten Jahr in der sehr ruhmreichen Geschichte des Vereins eingehen wird.

Die Konkurrenz, sei es auf der internationalen oder auf der nationalen Ebene, wird sich sicherlich nicht einfach kampflos ergeben.

28.08.2011 - Walter Erlbruch: Weltmeister 2011

(UL) Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Stockholm (S) gewinnt der Hardenberger Walter Erlbruch die Goldmedallie in der Matchplay-Wertung.

Nach einem eher verkorksten Start mit dem undankbaren zweiten Platz in der Teamwertung und den Plätzen 4 (Harald Erlbruch), 6 (Walter Erlbruch), 7 (Alexander Geist) und 29 (Mike Mann) im Schlagzahl-Wettbewerb, wurde der letzte Tag der Weltmeisterschaften zu einem Triumpfzug der Erlbruchs. In einem hochklassigen und geschichtsträchtigen Finale, müsste sich am Ende Harald Erlbruch im Stechen seinem älteren Bruder geschlagen geben, der damit seine internationale Titelsammlung endlich auch um den Einzel-WM-Titel bereichern konnte.

02.08.2011 - Hardenberg II gewinnt Relegation in Düsseldorf – oder war es doch das Hornberger Schießen?

(MB) Es ist vollbracht! Die „Company-Light“ hat am Wochenende den Aufstieg in die Oberliga perfekt gemacht!

Vorab aber erst einmal maximalen, sportlichen Dank an unsere Freunde vom 1. MGC Köln, ohne deren Verzicht gar keine Relegation für Hardenberg II möglich gewesen wäre! Danke!!!
Wir wünschen diesem Traditionsverein für die Zukunft alles Gute!

Nach all den wilden Spekulationen im Vorfeld, sah es für unsere Zweite, zwei Wochen vor dem Startschuss, gar nicht so toll aus, wie alle glaubten. Angela Morgenstern war in ihrem bereits länger geplanten Urlaub und Martin Becker musste kurzfristig, berufsbedingt absagen. Und schon stand man da, mit nur fünf Spielern!
Aber bevor über eine wilde Notlösung nachgedacht werden musste, erreichte Micky Bechte die erlösende SMS von Martin „Trecker“ Becker: „Ich kann spielen und ich kann auch trainieren!“

OK, das mit dem Training war dann eher Wunschdenken, weil fast jede geplante Einheit, ins hochsommerliche Wasser viel! War aber nicht ganz so tragisch, da vorher bereits der Rest des Teams fleißig war und mit toller Unterstützung von Helmut Hübsch, der in Düsseldorf relativ zeitnah, eine starke Leistung gezeigt hatte, viele Ideallinien und Bälle ausgetüftelt wurden.

Tag 1: Beton

Gleich von Beginn an zeigten sich die Hardenberger hochkonzentriert und eröffneten mit einer 171, was gleichzeitig die Führung vor den beiden Mitreleganten Bottrop und Gladbeck, beide 178, bedeutete. Herausragend waren in dieser Runde Micky Bechte, der nach 15 Jahren Beton-Abstinenz, gleich mal mit einer 26 loslegte, Martin Becker (26) und Pascal Hansen (27).

Alles schien nach Plan zu laufen. Aber bereits in der zweiten Runde, drehten die Jungs aus Gladbeck mächtig auf (171) und entschied diese für sich. Hardenberg (177) Bottrop (178).
Eigentlich warteten alle darauf, dass die Bottroper (wie sich am WE rausstellte, ein sehr sympathisches Team) endlich aufdrehten. Schließlich war es ihr System.

In Runde 3 hätten die Hardenberger leicht ins Straucheln geraten können, als Micky eine ganz fürchterlich desolate 35 herausstolperte. Hier zeigte sich dann, dass man eine vierzehnjährige Pause nicht einfach in zwei Monaten wegtrainieren kann. Auch nicht, (jetzt lass ich‘s raus) wenn man so viel trainiert, dass sich die Sehnen im Unterarm entzünden und Arthrose artige Schmerzen in den Fingergelenken auftreten.

Auch Pascal erwischte es und kam grad mal auf 34 Zähler. Aber in dieser Runde zeigte sich einmal mehr, wie wichtig es ist, als Team zu funktionieren und das niemals ein oder zwei Spieler den Unterschied machen. Kurz gesagt: Unsere Senioren-Bande (Willy, Höppi + Alfred) hat uns den Arsch gerettet!! Willy und Höppi spielten eh den ganz Tag über gut und solide, während Alfred in den ersten beiden Runden etwas würgen musste. Aber im wichtigsten Moment des Tages war er zur Stelle und knallte eine 24 raus und spielte die beste Oberliga-Runde (zus. mit G.Wanjek). Diese konnte nur von Willy Hettrich unterboten werden: 22/1 !!!

Am Ende war auch nach dieser Runde alles im grünen Bereich (179). Gegenüber Gladbeck (181) konnten sogar noch Schläge gut gemacht werden. Lediglich gegen Bottrop (174) mussten die Hardenberger ein paar wenige Federn lassen.

In der vierten und letzten Runde gab’s natürlich auch wieder Überraschungen in allen erdenklichen Variationen. Willy und Höppi spielten mit 27 + 28 ihre beste Runde und unterstrichen damit nochmal ihre tolle Leistung des gesamten Tages!

Als Micky in die Runde ging schäumte er wohl noch vor Wut über den faux pas der letzten Runde und anstatt des gewünschten Traumstarts, gab's erst mal auf die Fresse. 2 an Bahn 1 und eine 3 an Bahn 2! Boom!! Zum Glück ist ihm seine Kämpfermentalität von einst nicht verloren gegangen und er hat, mit der letzten Runde im Kopf und diesem krassen Fehlstart, noch eine 26 heraus gekämpft!

Das hieß, nach drei Spielern 81 und Trecker, der an diesem Tag stärkste Hardenberger kommt erst noch. Und dann kam er….
Ganze vier Asse hat er geschafft und checkte somit, mit einer 32/0 aus. Mit Sicherheit hat ihn noch nie jemand so frustriert und ratlos gesehen. Aber hin oder her, er blieb an diesem Tag bester Hardenberger (114) und 0 Fehler in vier Runden zu machen, ist schon aller Ehren wert.

Hardenbergs Schlussleute Alfred Ebert und Pascal „Pacco“ Hansen sorgten mit starken 28 + 29 dafür, dass die letzte Passe zu einer tiefgrünen 170 wurde. Beste Mannschaftsrunde des Tages! Teams der Relegation darüber eingeschlossen!! Bis dahin! Denn die nächste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten.
Die ohnehin schon sehr stark spielenden Gladbecker, drehten mächtig auf und konterten Hardenbergs 170 mit einer neuen Bestmarke! 167!!!

Und noch eine Überraschung:
All das, muss für die auf Beton heimischen Bottroper, wie ein Schlag ins Gesicht gewesen sein, denn sie spielten zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, die schlechteste Mannschaftsrunde des Tages (187)!

Alles in Allem, steht für Hardenberg und Gladbeck der geteilte erste Platz, sogar noch vor den Releganten zur Regionalliga, aber was noch viel wichtiger war, man hatte 20 Schläge Vorsprung vor den Konkurrenten aus Bottrop!

Gerade dieser Spieltag hat wieder gezeigt, dass es viel wichtiger ist, auf eine kompakte Mannschaftsleistung zu vertrauen, als dem hochjubeln einzelner Spieler zu verfallen!

Willy Hoose 115
Peter Höpner 117
Micky Bechte 117
Martin Becker 114
Alfred Ebert 116
Pascal Hansen 118

Respekt Jungs!!!

Tag 2: Eternit
Oder am Ende der Schlacht werden die Toten gezählt!

Was dem Klempner sein Rohr, dem Glaser sein Fenster und dem Koch sein Teller, schien für viele Minigolfer am Sonntag eine Reihe von unüberwindbaren Adventure-Prüfungen á la Steven Spielberg zu sein, die in der Regel nur von Chuck Norris oder Indiana Jones zu schaffen sind!
Es hagelte Glocken, Sechser und Fünfer!! Puhh!!!
Aber eins nach dem anderen.

Hörte man die Meinungen, vieler fachkundiger Spieler, war der Sonntag auf der Eternitanlage in Düsseldorf, nur noch reine Formsache. Bla Bla Blubb….

Hardenberg startete auf der zwar anspruchsvollen, aber dennoch tief spielbaren Anlage, mit einer durchwachsenen, roten 151 in den Tag und konnte lediglich zwei Schläge gegen Bottrop holen. Aber die Vorgabe hieß: Stabil bleiben! Dann kann nix passieren! Also lief alles nach Plan.

Jetzt bitte festhalten: Auftaktrunde Gladbeck 175!!! Hundertfünfundsiebzig!!!!
Drei Ottos, ein Sechser und diverse Vierer sind echt to much für eine Runde und so schnell kann es gehen: Bottrop auf einem Aufstiegsplatz hinter Hardenberg und Gladbeck vom Gesamtführenden, durchgereicht zum Nichtaufsteiger!!!

Aber es waren ja noch drei Runden zu spielen.
Hardenberg gelang durch top Runden von Trecker (22) und Alfred (20), die damit die vier roten Runden ihre Kameraden ausglichen, eine solide 143 und so konnte weiter Boden gut gemacht werden. Bottrop 144 und Gladbeck 152, was bedeutete, dass die Gladbecker jetzt bereits 10 Schläge Rückstand auf ihren geographischen Nachbarn hatten.

Ehrlich gesagt, war zu diesem Zeitpunkt bei den Hardenbergern ein wenig die Luft raus. Es wollte aber auch bei keinem so richtig laufen und wenn man mit einer schwachen 150er Passe, wie in Runde 3 geschehen, nur drei Schläge auf beide Rivalen verlor, war der Drops gelutscht! Zumindest für die Jungs vom Schloss. Mit einer 139 verabschiedeten sich die Hardenberger aus der NBV-Liga.

Willy Hoose 109
Peter Höpner 102
Micky Bechte 92
Martin Becker 89
Alfred Ebert 97
Pascal Hansen 94

Aufstieg!!! Oberliga wir kommen!!!

Aber es gab ja noch diesen „Nachbarschaftsstreit“, der noch ein wenig Spannung versprach. Und nach einer kompletten Saison, vier Runden auf Beton, fünf Spielern in der allerletzten Runde der Relegation, hieß es: Gleichstand zwischen Gladbeck und Bottrop!!!!

Mehr Spannung geht wirklich nicht! Bottrops Schlussmann Wolfgang Romero hatte von Bahn 6 an einen Schlag vor, machte zwar noch drei zweien, aber immer exakt dann legte Gladbecks Schlussmann Dirk Winkler die zwei nach. Also blieb es dabei und Bottrop steigt einen Schlag vor Gladbeck, gemeinsam mit Hardenberg, auf!
Sie haben nie aufgegeben, bis zur letzten Bahn gekämpft und das ist belohnt worden!
Herzlichen Glückwunsch!!

Gespielte Reisinger Bälle:

Abt. 2:
Pyramiden: Murnau
Rohr: EC Bergheim
Fenster: Osterturnier 2011
Laby: DM Wallenhorst
Sandkasten: Classic 1
Hügel: Osterturnier 2011
Radkappen: EM Wien 2007
Salto: 40 Jahre Hardenberg Prototyp
Netz: Jugo
Blitz: Osterturnier 2011

Abt. 1:
3: Acrylstein dick
7: Jugo
8: 40 Jahre KGC Mönchengladbach
9: Reisinger A
10: Cupmonster
11: Company No.3
14: EC Bergheim
15: 25 Jahre Illertissen
16: Acrylstein klein

22.07.2011 - Hardenberger sollen Nationalteam zum Sieg führen

(MZ+UL) Mit Alexander Geist, sowie Harald und Walter Erlbruch stellen die Hardenberger Pötter wieder einmal den Stamm der Nationalmannschaft, die in diesem Jahr beim skandinavischen Dauerrivalen Schweden in Stockholm versuchen wird das 2009 verlorene Mannschaftsgold wieder nach Deutschland zu holen.

Nach dem das Trio am vergangenen Wochenende bei der DM in Neutraubling wieder die Minigolfszene ins Staunen versetzte, in dem sie mit A. Geist den besten Vorrundenspieler stellten und Walter Erlbruch beim anschließenden K.O Final noch die Bronzemedaille erringen konnte, kam es am Dienstag für die drei Schlussspieler der Company zur mittlerweile gewohnten Nominierung in das Nationalteam.

Neben Achim Braungart Zink, Marco Henning und Marcel Noack ist erstmals Youngster Dennis Kapke mit von der Partie, der sich mit ordentlichen Leistungen in der Bundesliga und dem 3. Platz in der Vorrunde der Deutschen Meisterschaften ins Team spielen konnte.

Die Weltmeisterschaft in Stockholm ist für die Hardenberger Cracks das zweite Highlight nach dem diesjährigen Bundesligasieg und wird die 3 auf Vereinsebene anschließend noch zum Europacup in Vergiate, der Hölle von Mailand führen, wo es gilt gegen die Heimtruppe um „Don-Rudy“ Giroldini zu bestehen. Große Ereignisse werfen also ihre Schatten voraus. Aber „step by Step“ wie Walter E. zu sagen pflegt.

Leicht wird es für das deutsche Herrenteam in Schweden nicht, ist doch davon auszugehen, dass die Skandinavier alles daran setzen werden, mit Heimvorteil erstmals nach mehr als 10 Jahren auf den Systemen Beton und Eternit Mannschaftsweltmeister zu werden. Gerade der Druck, den die gegnerischen Fans auf die Deutschen ausüben werden, wird die 3 Jungs vom Schloss nach vorne pushen. Die eingespielten Schlussleute der Company müssen über sich hinauswachsen, wenn es am Ende eng wird. Als Zuschauer kann man sich schon heute auf das Spektakel freuen, denn gerade wenn’s drauf ankommt sind sie die Besten.

04.07.2011 - He's back oder „er will doch nur spielen“

(BGS) Nach genau 5510 Tagen ist Michael „Micky“ Bechte zurück. Das letzte Turnier des Mitbegründers der „Company“ im Dress des BGS Hardenberg-Pötter liegt mehr als 15 Jahre zurück, das Bundesligafinale der Saison 1995/1996 am 01. Juni in Oberwiesenthal.

Anfang des Jahres wurde auf den einschlägigen sozialen Plattform schon über ein Comeback spekuliert. Micky wurde nämlich auf der Minigolfanlage in Witten-Herbede, anlässlich des dortigen Bundesligaspieltages, beim Training mit seinen alten Mannschaftskollegen gesichtet. Zu diesem Zeitpunkt allerdings ohne eignen Schläger oder Ballmaterial.

Der Entschluss „Micky will spielen“ muss wohl irgendwann während des gemeinsamen Konzertbesuchs „FishHeads“ in Wuppertal gefasst worden sein. Ein L-Benny wurde schnell besorgt (Danke Piepen) und wieder hergerichtet, so dass nur noch Bälle fehlten. Walter und Harry versorgten ihren alten Weggefährten für den Anfang mit einer gesunden Basisausstattung an Bällen des Teamsponsors Reisinger.

Jetzt stand einem Comeback nichts mehr im Wege und so war es am 02.07.2011 soweit. Beim 3. Heven-Cup des MGC Heven auf der Miniaturgolfanlage der Familie Brose lief Micky wieder im Hardenberger Trikot auf und zeigte, dass er nichts verlernt hat. Mit grundsoliden 86 Schlägen in vier Runden spielte er zusammen mit Martin Becker, der in Heven seine Bahnengolf-Kindheit verbracht hat, das viertbeste Turnierergebnis. Man darf auf die Zukunft gespannt sein.

Bester Hardenberger war Alfred Ebert, der auf der eher leichten, an der ein oder anderen Bahn doch in die Jahre gekommenen Anlage nur 82 Schläge benötigte.

Vielen Dank noch an der Ausrichter MGC Heven und die Familie Brose für den entspannten Sonnatg.

Die einzelnen Ergebnisse und Platzierungen der Hardenberger Teilnehmer:

Senioren weiblich II
8. Christa Hainz 130 (32,50)
11. Elisabeth Meier 132 (33,00)

Senioren männlich II
2. Siegfried Meier 95 (23,75)
19. Ludwig Schulz 115 (28,75)

Senioren männlich I
2. Alfred Ebert 82 (20,50)

Herren
2. Martin Becker 86 (21,50)
3. Michael Bechte 86 (21,50)
8. Ralf Brocks 99 (24,75)
14. Carsten Brocks 116 (29,00)


Gespielte Reisingerbälle:

Hügel: Osterturnier Hardenberg 2011
Töter: Harry 2008
Fenster: Murnau
Gradschlag: Cupmonster
Niere: Harry 2008, EC Vaduz 2009
Winkel: Murnau (Kempten ;-) )
Turm: Classic 1
Rohr: Reisinger A
Passage: Cupmonster
Blitz: Bux 2011

27.06.2011 - Maximum Break

(WE) ..bezeichnet man das perfekte Spiel im Snooker, welches in Summe 147 Punkte und den Frame einbringt. Ganz so viele Punkte sammelte das Team der Company nicht im Verlaufe der Saison; es waren „nur“ 60. Mehr gab es jedoch auch nicht zu verteilen. Am Ende der 14. Meistertitel für die BGS Hardenberg Pötter in 16 Jahren einteiliger Bundesliga-Geschichte und mit einer zu Null Saison ein weiterer „ewiger“ Rekord für das Team.

Die letzten 10 erarbeiteten sich die fleißigen Niederberger in Bamberg. Hier trafen sich die besten Teams Deutschlands zum letzten Punktspieltag der Bundesligasaison 2010/2011. Und weil sich dort nur die besten trafen, dachten sich die Niendorfer Jungs vermutlich, sie dürften nicht mehr mitmachen. Da sie aber scheinbar nicht ganz sicher waren, erkundigte sich Martin Stöckle als eine Art Abgesandter direkt vor Ort nach dem Stand der Dinge. Im Endergebnis stehen für den bereits vor diesem finalen Spieltag als Absteiger feststehenden Club aus Hamburg null Punkte, ein Einzelauftritt Martin Stöckles und eine Geldstrafe in Höhe von 280 Euro. Rein wirtschaftlich betrachtet eine gute, wenn auch nicht ganz freiwillige Entscheidung der Hansestädter, die lediglich 4 schlagfähige Spieler hätten aufbieten können.

Was nun das sportliche Geschehen auf der Filzanlage an der Galgenfuhr angeht, so war dies über lange Zeit intensiv geprägt von 3 Faktoren. Da war zum einen der Kampf um die Vizemeisterschaft, die spannenden Positionskämpfe gegen die Relegation und leider auch das Wetter. Dieses hatte lediglich 2 Runden die Badehosen an, um danach auf Regenschirm umzuschwenken. 2 komplette Runden hatte das Teilnehmerfeld im Regen abzulegen. Doch der Regen schien beinahe alle teilnehmenden Teams zu beflügeln. 4 von 5 Mannschaften spielten bei Regen bessere Ergebnisse ins Greenhouse. Der spätere Bronzemedaillengewinner Arheilgen bildete zum eigenen Leidwesen die Ausnahme und verlor auf den direkten Konkurrenten aus Mainz 19 Schläge.

Bis zur 2. Runde lag das von Michel Rhyn gecoachte Arheilgen auf Silberkurs. Silber ging somit an die Hartenberger. Ganz so kurz und schmerzlos wie der Zweikampf um Silber/Bronze sollte es im Wettstreit um den direkten Klassenerhalt nicht ablaufen. Brechten war angetreten, den „Grönemännern“ 2 Punkte sowie mind. 12 Schläge abzuluchsen. Und Brechten spielte wie anno 2008 grundsolide und effizient. Neuland ersetzte Junkermann in nahezu allen Belangen gut. Präzise wie ein Uhrwerk rattern sie Schlag um Schlag ab, um in der 3. Runde einen entscheidenden Punch zu setzen. 10 Schläge nehmen sie den Bochumern ab und sind gleich doppelt „sicher“. Nicht nur der Fakt, dass die Schlagdifferenz sich auf plus 3 zu Gunsten der Ex-Dortmunder wendet, auch Mainz schiebt sich zwischen die NRW-Kontrahenten. In 2008 spielte Brechten von der Spitze, da klappt so was. Hier geht es gegen die Relegation. Und da gilt erstens, Bochum hat dieses Jahr in einer anderen Sportart schon schlechte Erfahrungen mit Relegation gemacht. Das sollte sich nicht wiederholen. Und zweitens ist es in einer solchen Situation nicht ratsam auf Dritte angewiesen zu sein. Mainz liefert in der letzten Passe Durchschnittskost ab und fällt folgerichtig hinter Bochum. Jetzt müssen irgendwie die verbliebenen 3 Schläge gesichert werden. Und in eben dieser prekären Situation läuft bei Alex Jasper so ziemlich alles aus dem Ruder, was aus dem Ruder laufen kann. Die letzten 8 Bahnen spielt der ansonsten leistungsstarke Holländer mit 7 hoch und beendet nach 18 Bahnen seine letzte Runde mit 39 Schlägen. Aber noch ist es nicht vorbei. Kube und Hettrich spielen furios auf und liefern mit Doppel 28 eine passende Antwort. Alles läuft auf einen Showdown zwischen Molnar und dem Altmeister Neuland hinaus. Molnar zeigt Nerven, und verfehlt den Winkel; um im folgenden Moment sofort zurück zu schlagen und einen nahezu unmöglich Pött zu versenken. Zu diesem Zeitpunkt sind noch 2 weitere Bahnen zu spielen und Brechten liegt über die gesamte Saison gesehen punktgleich mit Bochum und einen Schlag zurück. Am Absatz treffen nicht nur die beiden Spieler aufeinander, sondern auch 2 Philosophien. Neuland spielte die Bahn die ersten 3 Runden erfolgreich defensiv, Molnar offensiv einen Schlag besser. Verfehlt Molnar den Erstschlag ist der 3er kaum zu verhindern und Neuland könnte mit der Annäherung zumindest zunächst ausgleichen. Molnar trifft! Aber Michael Neuland hat bereits so viele Situationen dieser Art erlebt und wird sicher reagieren. Er stellt ebenfalls auf Offensive um und trifft! Da Molnar sich aber in den bislang gespielten 71 Bahnen schon ausgetobt hat in Sachen Fehlschläge wird es trotz der taktischen Finesse des scheidenden Bundestrainers nicht langen. Ein Schlag Rückstand nach 6 gespielten Wettbewerben schickt Brechten in die Relegation.
Zwei Teams hielten sich indes aus dem ganzen Geschehen heraus. Das eine daheim im hohen Norden, das andere irgendwo da vorne. Was mit einer für Hardenberger Verhältnisse soliden Leistung mit 8 Schlägen nach einer Runde begann, endete mit 40 Schlägen Vorsprung nach gespielten 4 Durchgängen. Dass ein Schnitt von 30,7 für einen Tagessieg ausreichen würde war bereits am Vorabend im Tischgespräch klar, trotzdem waren auch wieder einige kleine persönliche Niederlagen wegzustecken- umso hilfreicher für die Mannen vom Schloss, zu sehen wie Michael Koziol eine überdurchschnittlich gute Individualleistung abzurufen wusste.
Verblüffend und nicht nachvollziehbar war leider der Zustand der Anlage. Die einstigen Vorzeigebahnen – immerhin ist Bamberg der Sitz des bekannten deutschen Herstellers – bieten ein desolates Bild. Beim ersten Training konnte mit einer lose vorhandenen Schraube wenigstens das Publikumshindernis an der Kastenbahn befestigt werden, damit dieses nicht quer über die Bahn flog. Leider hatte man keinen Klebstoff zur Hand, sonst hätte man sicher auch die lose Kopfbande an der gleichen Bahn repariert; oder die seit Jahren federnde Kopfbande am Vorbeischmiss die in der Mitte inzwischen gar nicht mehr federn kann. Mehr als nur Kleber hätte es benötigt, diverse Bahnen wenigstens „teilzubefilzen“ - an Stellen, an denen der Filz entweder nicht mehr vorhanden oder gebrochen war. An Örkel, Flipper, Brückchen, Hügel, Gatter und Winkel sprangen die Bälle teilweise so atemberaubend, dass der ungeschulte Zuschauer sich ans St. Leger erinnert fühlen konnte. Mit dem Zustand einzelner Banden oder hochstehenden Filz muss man sich in mitteleuropäischen Gefilden allein wetterbedingt abfinden – es zeigt sich, dass das skandinavische System nicht für unsere Breitengrade erdacht wurde.

Mit dem „Festabend“ dann leider ein weiter Tiefpunkt in der Geschichte der 1. Bundesliga. Nach der – man muss es noch einmal besonders hervorheben – durch Cuxhaven perfekt organisierten Abschlussparty des vergangenen Jahres, jetzt ein Aufenthaltsraum mit Stühlen und Tischen der die Idee von Feier, Party, Spaß oder gar Tanzen im Keim erstickt. Unterirdisch!

Bälle von der Company gespielt:

Kastenbahn: WM Steyr
Briefkasten: 98/2, Katerchen gelb, SEM
Wixknick: Reisinger EC2007 Echt Cool
Vorbeischmiss: Reisinger EC2007 Echt Cool
Örkel; C4, C6, R4
Flipper: EC97, Bremen
Hügel: Reisinger BO
Gatter: WM Steyr
Optische: WM Steyr
Winkel: EM Harald Erlbruch, Katerchen braun

07.06.2011 - Hardenberger für den NC nominiert

(TG+UL) Am nächsten Wochenende findet im schwedischen Stockholm im Park Tantolunden auf einer neuen Kombianlage der Nationencup 2011 statt.
Auch wenn es sich bei einem Nationencup um einen Ländervergleich handelt, liegen Sinn und Zweck dieser Maßnahme für das DMV-Team vorrangig im Erwerb erster wertvoller Erfahrungen für die an gleichem Ort stattfindenden Weltmeisterschaften 2011. Und so nominierte der "noch" Bundestrainer Michael Neuland absolut folgerichtig Deutschlands wohl international erfahrensten Minigolfer Walter Erlbruch als Head der diesjährigen Equipe. Treffen wird Walter unüblicher weise auf seinen Teamkollegen Mike Mann, den Schweizer Einzelmeister aus dem Jahr 2009, der das Jersey der Minigolf "Nati" tragen wird.
Freuen werden sich die Beiden dabei sicherlich über das Widersehen mit dem alten Rivalen Jan Strandberg, der im Trikot von Tantogarden BGK den Jungs von der Company den ein oder anderen heißen Fight geliefert hat. Jan Strandberg ist heute schwedischer Nationaltrainer und einer der Hauptorganisatoren der WM 2011.

06.06.2011 - Wer sich traut, der traut sich…

(TG+UL) Sie haben es getan!!! Nach 11 Jahren Beziehung haben sich Tanja Pscherer (nun Koziol) und Michael Koziol am Freitag, den 03.06.2011, in der kleinen aber feinen Österreichischen Bergmetropole Zell am See das JA-Wort gegeben.
Natürlich ließen es sich seine Teamkollegen nicht nehmen, an der Trauung und der anschließenden Feier persönlich teilzunehmen. drei berauschende Tage

30.05.2011 - BL: Feuer frei aus allen Rohren

(WE) Wer als Gandalf der Beschnitten mit Blitzen um sich schmiss...

So oder ähnlich muss ein Bericht starten, der am Ende des 5. Spieltages der 1. Bundesliga in Magdeburg einsetzt. Gerade hatte Uwe Ludwig sein eh schon durchwachsenes Tagwerk mit einem Abschluss-Fünfer am Blitz beendet, da stand ihm Walter Erlbruch am Rohr in nichts nach und fabrizierte einen Vierer der Extraklasse. Jeder der Zeuge dieses Spektakels wurde musste sich zwangsläufig fragen, wie dieser Typ in den ersten beiden Runden eine Doppel-18 in den rauhen und ausgewaschenen Eternit spielte. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt der Spieltag für Hardenberg bereits in Sack und Tüten. Einzig die „grüne Front“ aus Arheilgen hielt bei 6 Schlägen Rückstand sehr konstant zum nunmehr 18maligen Deutschen Meister aus Hardenberg mit. Was die Hessen an diesem Spieltag an Konstanz auszeichnete, machte die Company in Summe durch beinahe schon unverschämt viele sehr tiefe Runden wett. Allein 4 blauen Runden stand eine einzige im Restfeld gegenüber. Auf einer Anlage, die 22 als wirklich gute Leistung honoriert macht das dann auch mal den Unterschied.

Über die Runden entwickelte sich ein durchaus spannender Wettkampf. Allein die Plätze 2-5 lagen vor der letzten Runde lediglich um 10 Schläge getrennt. Mit einer guten Runde konnte also ebenso wie mit einer schlechten Runde alles auf den Kopf gestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt lag Arheilgen knapp vor Brechten vor Mainz. In Lauerstellung mit 2 Schlägen auf Platz 4 verweilte Niendorf. Trotz der deutlichen Verstärkung durch die “Teilzeiterstligisten“ Paulsen (88) und Rathje (86) stand am Ende für die Hamburger Jungs nur der 5.Platz. Dies bedeutet zugleich auch den so gut wie sicheren Abstieg aus Liga 1. Zur gleichen Zeit fing sich Brechten nach mäßigem Start in die finale Passe (24 Jasper/26 Kube) dank 19 von Meffert und 20 von Routinier Neuland. Mainz war dennoch stärker, erspielte ich bis 3 Bahnen vor Schluss dank guter Teamleistung einen 2-Schläge-Vorsprung vor dem Meister des Jahres 2008. Zum Leidwesen der Mainzer -im Speziellen Roman Kobischs- dauerte der Spieltag exakt 3 Bahnen zu lang. Winkel zu lose, Kappen vorm Loch in Wabe/Schraube vergammelt und Blitz hinterm Loch rum machten 3 x 2 und somit den 4. Rang im Tagesklassement; einen Schlag hinter den Drittplatzierten aus Brechten.

Dass bislang die Mannschaft aus dem Herzen des Ruhrgebiets noch nicht erwähnt wurde liegt daran, dass sich der BMC bereits mit Runde eins Stück für Stück sicherer Richtung Platz 6 spielte. Sie agierten vom Gesamtverlauf ähnlich unspektakulär wie Arheilgen oder Mainz; aber eben nicht auf der spielerischen Ebene. Und wenn schon die spielerische Ebene genannt wird, so würde Heiner Brand die Hardenberger Vorstellung vermutlich mit „wilde Sau“ beschreiben.

Die Tabellenkonstellation ist durch den jüngsten Spielausgang nunmehr umso spannender. Durch den verkorksten Auftritt rutscht Bochum vom Medaillen- zum Relegationskandidaten ab. Brechten kann bis auf 2 Punkte aufschließen und in Bamberg womöglich noch vorbei ziehen. Eine ähnliche Situation zeigt sich im Kampf um die Vizemeisterschaft. Hier ist die Ausgangslage noch enger. Arheilgen reicht es, am letzten Spieltag mit der Winzigkeit von neun Schlägen, vor den Mainzern ins Ziel zu laufen, um nach Silber zu greifen. Lediglich die Plätze 1 und 6 sind bereits fest vergeben!

Zu guter Letzt darf ein Dank schön an die Minigolfer aus Madgeburg nicht fehlen, die mit herzlicher und unaufdringlicher Gastfreundschaft und reibungsloser Organisation glänzten.


Reisinger Bälle von der Company gespielt:

Pyramiden: Reisinger BO
Netz: Caddy M
Flachtöter: EC Vaduz
Einfachwelle: Witten 3
Salto: Tantogardens kr und mx
Schrägkreis: Katerchen gelb
Rohrhügel: Harald Erlbruch EM 2008 kl, EC Vaduz
Blitz: Harald Erlbruch EM 2008 kr

19.05.2011 - Walter Erlbruch: Nummer EINS

(UL) Die Nummer Eins der Welt ist nun auch die Nummer eins der Deutschen Rangliste.

Gemeinsam mit Alexander Geist hat sich die lebende Minigolflegende Walter Erlbruch an den ersten Platz der Deutschen Rangliste gesetzt. Dies wurde mit dem Update der Rangliste (Stand: 01. Mai 2011) veröffentlicht.

Die beiden Leistungsträger der Company haben damit Gerald Friesacher (BSV 86 München) vom Platz eins verdrängen können. Weitere Spitzenpositionen werden von Timo Greiffendorf (Platz 7) und Harald Erlbruch (Platz 8) eingenommen.

Lange Zeit wurde die Deutsche Rangliste in der Minigolfwelt belächelt. Mit der Systemumstellung zum Jahreswechsel scheint es den Entwicklern aber gelungen zu sein, ein System aufzubauen, das den tatsächlichen Leistungsstand der Aktiven widerspiegelt.

Hier die aktuellen Platzierungen der Pötter:

1. Walter Erlbruch
1. Alexander Geist
7. Timo Greiffendorf
8. Harald Erlbruch
41. Michael Koziol
99. Uwe Ludwig
319. Mike Mann
659. Peter Höppner
771. Pascal Hansen
805. Angela Morgenstern
1059. Alfred Ebert
1140. Björn Kraayvanger
1148. Wilfried Hoose
1392. Uwe Binder
1751. Ralf Brocks
1793. Siegfried Meyer
2438. Bernd Reh
2649. Christian Bierfeld
2922. Siegfried Krüger
2970. Carsten Brocks
3046. Christa Hainz
3075. Ludwig Schulz
3177. Marcel Brocks
3390. Rosemarie Reinecke
3434. Elisabeth Meier

15.05.2011 - Minigolf mit Otto - Vorbericht Magdeburg

(TG Und nein, dass ist nicht eine erneute Anspielung auf den 7er von Harald Erlbruch in Mannheim-Sandhofen, sondern vielmehr der Versuch eine Brücke vom historischen Backround der Stadt Magdeburg, mit Otto dem Großen, zum fünften Spieltag der Minigolfbundesliga zu schlagen.

Mit dem Wort historisch haben wir aber auch einen schönen Ansatz gefunden, die Beschaffenheit der Anlage zu beschreiben: Bestes rustikales Eternit der alten Schule! Wer bei der Anreise zum Eternitspieltag in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt das gepflegte Rhein-Main-Eternit à la Mannheim-Sandhofen des dritten Spieltages im Kopf hat, sollte versuchen dies möglichst schnell zu streichen.

Die Protagonisten der ersten Bundesliga werden auf sehr freundliche und ambitionierte Minigolfsportfreunde treffen - ein schönes Umfeld mit Biergarten und genügend Sitzmöglichkeiten. Immer findet man auch ein offenes Ohr für Verbesserungsvorschläge an den einzelnen Bahnen, die auch nach bestem Wissen und Gewissen umgesetzt werden. Es bleibt aber festzuhalten, dass die Anzahl der auf der Anlage befindlichen Bahnen und die "einfach Welle" an Bahn 9 nicht die einzigen zu erwartenden Überraschungen bleiben werden.

Auf Grund der relativen Unbekanntheit der Anlage - nur Teilnehmer der Deutschen Abt.2 Meisterschaften 2009 werden hier bereits Erfahrungen gesammelt haben - gilt es ganz besonders, sich in akribischer Detailarbeit die einzelnen Spielvarianten zu erschließen.

Um so verblüffender, dass man von den teilnehmenden Teams mit Ausnahme der Hardenberger auf der Anlage bisher niemanden bei einer Trainingseinheit gesehen hat. Sind es nur die zu fahrenden Kilometer, oder haben die anderen Mannschaften die Saison 10/11 bereits abgeschenkt?

10.05.2011 - BL: Witten, Witten, ha ha ha ha, Witten

(WE) ist nicht nur Hip-Hops schlechtes Gewissen. Die Heimat Timo Greiffendorfs und Martin Beckers war Austragungsort des 4. Spieltages der Bundesligarunde 2010/11. Also bereits der 2. heimatnahe Spieltag für das Team vom Schloss. Und gleich nochmals ha ha ha, denn heimatnah ist es eben nur auf dem Papier. Auf der großräumig angelegten Minigolfanlage an der Zeche-Holland-Str. wäre jeder der Beteiligten vermutlich heute Privatier, gäbe es für jeden getätigten Meter Geld. Ein ganz besonderer Anspruch an die Sportler auf einer wirklich besonderen Minigolfanlage. Nur wenige Bahnen lassen sich tatsächlich zwingend auf Ass spielen. Dafür wird man aber von Zeit zu Zeit mit guten Ergebnissen beschenkt obwohl man relativ wenig dafür getan hat. Abgekürzt bedeutet das: Nerven behalten. Vor allem dann, wenn es eben mal nicht so läuft trotz guten Spiels.

Einmal mehr bereiteten sich die Jungs aus Hardenberg nahezu optimal auf den Spieltag vor. Es gab ausreichend Möglichkeiten sich der Anlage in ihrer ureigenen Art zu nähern. Von West- bis Ostwind war alles dabei, sogar 3-4 Tage optimale Bedingungen. Klar war aber, darauf sollte man sich nicht verlassen. Folgerichtig gab es auch die ein oder andere Variante, die von Anfang an auf Wind ausgerichtet war. In anderen Fällen gab es wenigstens brauchbare Alternativen. Rückbetrachtet waren diese Überlegungen glücklicherweise überflüssig, da sich Witten bei bis zu 30°C und nur wenig Wind, von seiner besten Seite präsentierte. Vermutlich wollte es dem ausrichtenden Verein in nichts nachstehen! Sich beim Wetter zu bedanken ist albern, aber dem Ausrichter nachträglich ganz herzlichen Dank für die reibungslose Organisation. In dieses Lob sollen ausdrücklich die DMV-Verantwortlichen eingebunden werden, die den Spieltag souverän und unauffällig leiteten und die Offiziellen die sich bemühten die Windschützer ranzukarren!

Kalt, dunkel, unbehaglich war es noch im Herbst in Schriesheim. Da macht aufstehen kaum Freude. Ganz anders an diesem Wochenende. 8 Uhr sonntags in der Früh fällt der Startschuss nachdem bereits seit 6:45 h phantastische Wetterbedingungen herrschen. Das sind die Momente an denen auch das frühe Aufstehen beinahe ein Vergnügen ist. OK, beinahe! Frühzeitig war klar, das Team aus Hamburg wird es trotz oder sogar wegen der tollen Wetterbedingungen schwer haben. Aber fehlender Wind und Regen wogen vermutlich weniger schwer als der erneute Ausfall der Leistungsträger Paulsen und Balzer, die beide berufsbedingt fehlten. Diese Qualitätseinbuße fiel zu arg ins Gewicht, die Nordlichter wurden zum wiederholten Mal abgeschlagen Sechster. In der Form wird es sehr schwer die Klasse zu halten.

Ebenfalls weitgehend chancenlos präsentierte sich der Ex-Meister aus Dormagen Brechten. Das Team um Alex Junkermann lag gegen den späteren Tagesvierten Mainz bereits nach 2 gespielten Runden mit 19 Schlägen im Hintertreffen. Völlig außer Form präsentierte sich der Jugendweltmeister Robin Hettrich, der scheinbar noch ein wenig mit den Erfolgen der abgelaufenen Spielzeit zu kämpfen hat. Hier befindet er sich in guter Gesellschaft. Denn auch der andere im Jugendbereich überragende Spieler der Saison 09/10 Andreas Schneider läuft etwas neben der Spur. Für beide ein Reifeprozess, der für die langfristige Entwicklung wichtig ist, wenngleich es momentan alles andere als angenehm ist. Nichts desto trotz haben beide das Potenzial bereits in den kommenden 3-4 Monaten nach eine Phase der Konsolidierung den Turn-around zu schaffen. Für Brechten und Arheilgen gewiss etwas spät, für die Jugendnationalmannschaft und die kommende Saison 11/12 aber noch passend.

Größter Unterschied zwischen beiden aktuell ist ganz sicher die Tatsache, dass Schneider in einem Team spielt, dass seine Schwächephase besser kompensieren kann. Arheilgen wurde nach zähen Ringen mit Bochum und Mainz verdient Tageszweiter. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der Tagesbestleistung von „the incredible Toto Krumm“ (104) die Resultate 108 und 111 von Achim Braungart-Zink und Dennis Kapke entgegenstehen. Obwohl Bochum nach schwacher 2. Runde (181) noch 8 Schläge aufholte, reichte es „nur“ zum 3. Platz. Wobei „nur“ irgendwie dann doch unpassend erscheint, wenn man sich vor Augen führt, dass immerhin ein 12 Schläge Rückstand auf Mainz in einen 5 Schläge Vorsprung ggü. dem akt. immer noch Tabellen 2. gedreht wurde.

Ganz vorne, also gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz vorne spielten 7 Jungs ihr Pensum runter. Und das war innerhalb des Team Hardenberg trotz ordentlicher Traininggsresultate in der Form nicht erwartet. Zum einen lag es daran, dass die Company die ordentlichen Trainingsresultate (27,7) nochmals verbesserte (27,5), zum Hauptsächlichem aber daran, dass aufgrund der doch hohen Schwankungen innerhalb der Resultate (24-31) es tatsächlich schwierig einzuschätzen war, was die anderen Mannschaften in den Beton zaubern würden. Nach einer furiosen Auftaktrunde (158), mit der Tagesbestleistung von Alex Geist (23), betrug der Vorsprung bereits 9 Schläge. Nachdem die 2. Runde, vorrangig bedingt durch ein schwache 31er Passe Walter Erlbruchs, nur bei 164 auslief, wurde der Vorsprung dennoch auf 18 Schläge ausgebaut. Da sich in den weiteren beiden Runden wenig Spektakuläres abspielte beim Tabellenersten, wurde der 30Schlägevorsprung aus Runde 3 bis ins Ziel gerettet. Mit Resultaten zwischen 106 und 116 zeigten sich die Spieler vom amtierenden Meister zudem auf hohem Niveau auch überdurchschnittlich ausgeglichen auf einer Anlage, die weniger dem eigentlichen Beuteschema entspricht.

Auf ein Neues in Madgeburg!

Reisinger Bälle von der Company gespielt:

Bahn 1: BO 1, Illertissen 2011, Reisinger Simon Slezag
Bahn 2: Illertissen 2011
Bahn 3: Reisinger Witten I
Bahn 4: DM Wallenhorst
Bahn 5: Reisinger Prototyp
Bahn 7: Reisinger Kempten, Wernau/Wendlingen
Bahn 9: Reisinger Olten
Bahn 10: BO 5, BO 6
Bahn 11: C0, Katerchen gelb
Bahn 12: Reisinger BO, BO 2
Bahn 14: SEM, Team Weinheim
Bahn 18: Caddy M, DM Wallenhorst

29.03.2011 - BL: Willkommen in der Quadratestadt!

(WE) Zum zweiten Mal richtete Peter Schmitutz einen sehr gut organisierten Bundesliga-Indoorspieltag aus. Einzig die Location hat sich seit Anfang des neuen Jahrtausends geändert. Die Anlage zog aus Lorsch nach Mannheim Sandhofen und zeigte sich weitgehend unverändert. Gegenüber diversen Marathonturnieren wurden die Kiste mit Steg versehen, der Teller um 3 mm verknappt und der Blitz so gelegt, dass quer durch die assträchtigste Spur sein würde (der vorherige Bandenschlag ging nicht mehr).

Im Vorfeld wurde hinlänglich über die vermeintliche Besserstellung der Rhein-Main-Fraktion debattiert. Zu schwerwiegend erschien der Heimvorteil, die gute Möglichkeit über den Winter eine intensive Vorbereitung spielen zu können; eine Indooranlage, die 6 von 7 Tagen gutes Training zulässt, da die Öffnungszeit bis 22 Uhr auch die ein oder andere umfangreiche Feierabendeinheit ermöglicht. Der Blick auf die Endresultate sollte relativ gut Auskunft hierüber geben.

Hardenberg liegt weder an Rhein noch Main, insofern stellte sich vorrangig die Frage, wie soll das Minigolfjahr 2011 begonnen werden, ohne die nach einem anstrengenden 2010 dringend benötigte Ruhephase unverhältnismäßig zu kürzen? Und da diese Frage nur jeder Spieler individuell entscheiden kann, kam es dazu, dass -je nach Spielertyp- von vielen Trainingseinheiten plus Turnierpraxis bis hin zu wenig Training ohne Wettkampf alles dabei war. Passenderweise war später auf dem Scoreboard auch (fast) alles dabei.

Charakteristisch für die (zu) eng gelegte Eternitanlage ist, dass es elementar wichtig erscheint, den Fokus zu behalten. Störungen und Ablenkungen sind nahezu sicher vorprogrammiert. Weiter darf als sicher gelten, dass sich die Gesamtschlagzahl anhand von 2, maximal 5 Bahnen relativ exakt vorhersagen lässt. Die beiden „gesetzten“ Bahnen sind Rohrhügel und Hochtöter, an den 3 Ergänzungsbahnen Kiste, Hochteller und Blitz muss man halt seine Sachen beieinander halten, sonst kann es auch rasch mal mehr als ein Fehlschlag werden. Der Rest der Anlage ist rasch erzählt. Salto, Streben und Passagen sind nicht 100%ig steuerbar, aber über Gesamtquoten gut beeinflussbar; die verbleibenden 10 Bahnen dürfen als Beiwerk gesehen werden, an dem nur tatsächlich schlechte Schläge und/oder (Ball)Varianten Schaden anrichten können. Diese Erkenntnisse zu gewinnen bedarf nicht allzu viel Zeit, mit ihnen umzugehen hingegen schon! Und somit schließt sich der Kreis zum „Heimvorteil“.

Neues Jahr, neues Glück. Das Bundesligabahnengolfjahr 2011 kann endlich losgehen. Der Tabellenzweite vom Hartenberg hatte sich zu einigen Modifikationen entschieden. Lars Greiffendorf besetzte die Startposition, von der Marcel Noack auf die 5 wechselte. Auch in den weiteren Mittelpositionen blieb kein Stein auf dem anderen. Lediglich Roman Kobisch als routinierter 6er war gesetzt. Nachdem sich in der Winterzeit der Wechsel Michel Rhyns zerschlug, fand Mark Arnold den Weg in die Starting 6 der Arheilger und dankte es mit einem grundsoliden 87er Resultat. In einem gewohnt ungewohnten Bild präsentierte sich der Niendorfer MC. Sven Basse, Stefan Wiltafsky -zwei Bundesligadebütanten- und Jörg Hannmann sollten die Lücken schließen, die wegen des Fehlens von Marco Balzer, Martin Stöckle und Achim Paulsen entstanden. Um dies bereits vorweg zu nehmen, es gelang nicht. Hardenberg startete in gewohnter Aufstellung. Piepen an eins und auf Position sechs sollte es „Der Höhner“ richten. Ludwig verstärkte die Bemühungen von Position sieben.

Bereits nach der ersten Runde wurde deutlich, es gibt wenigstens 2 Kategorien Mannschaften an diesem Spieltag. Eine spielt um den Sieg, die andere gegen Platz 6. Hardenberg startete unspektakulär mit einer durchwachsenen 128, gefolgt von Mainz und Arheilgen mit je 129. Die weiteren Teams trudelten mit 136 bis 147 ein. Als sich dann in Runde 2 abzeichnete, dass Hardenberg davon zieht, wollte einer das dann doch nicht so ohne „Heimvorteil“ einfach nach Hause spielen und machte es spannend. Der es eigentlich „hinten richten“ soll, verzichtete für die Winzigkeit eines Moments auf das „ten“ und schenkte der Liga sechs seiner ansonsten so guten Schläge. Was unter dem Strich blieb: eine mäßige 133er Runde, weil auch weite Teile des Teams nicht ins Turnier fanden. Einziger Trost, der Rest der Liga hatte mehr mit sich selbst zu tun und konnte nicht wirklich Kapital aus dem durch Mühen gekennzeichneten Auftritt des Klassenprimus schlagen. Und als dann in der 3. Runde mit einer nun völlig glanzlosen Vorstellung ohne ein einziges Highlight der Sack mit einer 129 zu gemacht wurde, weil die unmittelbaren Verfolger so schwach agierten, war klar, Heimvorteil allein gewinnt keine Turniere. In dieser 3. Runde erwischte es neben Sascha Spreier (6er am Fenster) Rainer Hess so heftig, dass dieser nach 15 gespielten Bahnen seinen Platz für den dann wie entfesselt aufspielenden Matthias Reiche räumte. Dass es nach 4 Runden bis auf 2 Schläge auf Mainz „nur“ zum 3. Platz langte, ist letztlich dennoch eher der sich einstellenden Müdigkeit/Unkonzentration der Mainzer Schlussspieler Noack und Kobisch (3er und 4er am Teller) zuzuschreiben. Den Tagessieg holte sich erneut der Club von Schloss mit einer 126er Abschlussrunde. Die Plätze 4 und 5 waren bis in die letzte Runde hart umkämpft. Während Bochum auf einem Level 136-139 jede Runde Durchschnittskost auf schwächerem Niveau abrief, scheiterte Brechten viel zu häufig an den mentalen Herausforderungen der Anlage. Die vorbeschriebenen Klippen Rohr und Hochtöter trugen allein 46 und 40 Schläge zum Gesamtresultat bei, zusätzlich dann noch 8 Fehlschläge an der Kiste. Die nackten Gesamtzahlen sind das eine. Was aber viel stärker am dringend benötigten Faktor Schlagkomfortabilität nagt sind die ungewöhnlich vielen und hohen Zahlen. Allein vier 4er, drei 5er und ein 6er gehen sicher nicht spurlos in einem solchen Wettkampf an den Protagonisten vorbei. Unterm Strich muss der Altmeister mit dem Spielausgang zufrieden sein, hat er doch trotz aller Widrigkeiten den 4. Platz erringen können. Bochum musste erneut in einem noch mal spannend gemachten Finale (Kai Dorner mit 5er am Hochtöter) Punkte auf Brechten abgeben.

Aber all das ist heute schon wieder Geschichte, Schnee von gestern oder wie Opa sagt „jaja... damals“. Für die kommenden Wochen steht Team Hardenberg zunächst weiterhin verlustpunktfrei an der Spitze.

„Neben der Bande“
Im Bestreben, den Auftritt der Liga zu professionalisieren wurden diverse Maßnahmen getestet bzw. fortgeführt. So wurde zum einen der Spieltag auf ein spielfreies Wochenende gelegt, um vor allem minigolfenden Zuschauern die Chance zu geben sich die höchste deutsche Spielklasse live und in Farbe anzuschauen; einige machten davon dann auch Gebrauch. Ebenfalls wurden Liveresultate über eine Onlinespielergebnisserfassung(Handy) für die Internetcommunity angestrebt. Erneut wurde das Thema Startnummern/Namensschilder heiß „diskutiert“. Während des Spieltages lief Musik und eine Moderation der finalen Runde stand im Raum. Soweit ein Abriss der Dinge, die Spieler betreffend. Es fällt schwer, einen Kommentar hierzu zu verfassen, der ausschließlich Sachbezug beinhaltet. Aber der Reihe nach. Die Zuschauerzahlen waren überschaubar, und ob sie als zufriedenstellend gewertet werden können liegt ausschließlich am Bewertungsmaßstab, den der DMV für sich erwartet. Gefühlt hätten es mehr sein dürfen. Die Musik wird die Leute wenigstens nicht vertrieben haben ;). Hier bewieß der Ausrichter/Hallenbetreiber ein gutes Händchen. Gleichwohl bleibt die Frage unbeantwortet, wer eigentlich z. B. Titelauswahl und Lautstärke festlegt. Der ein oder andere freut sich gewiss, wenn beim kommenden Spieltag in Witten Wagners Wallküre aus Lautsprechern donnert. Die Moderation der Schlussrunde wurde (vermutlich zur Freude aller Spieler) ebenso verworfen wie auch die Ankündigung der Spielpaarungen vor der Runde. Was nun die Livescoreerfassung angeht, so ist das Handling denkbar einfach und weit komfortabler als die Schreibpappe. Dass es leider nach wie vor zu technischen Problemen kommt, ist eine Aufgabe, die es zu lösen gilt, damit sich auch die Onlineuser durchgängig freuen. Was für die Spieler hingegen denkbar intransparent erschien, es gab keine wirklich verlässlichen Zwischenstände. Teils durch Wertungsverschiebungen, teils durch Auswechslungen oder Sytemausfälle. Hier tut man für die Zukunft gut daran zusätzlich eine Offlinelösung (Ergebnistafel) zur Verfügung zu stellen.

Ein eigenes, scheinbar unendliches und unlösbares Thema stellt die Startnummern/Namensschilddebatte dar. Seit Jahren gibt es klare Statements der Aktiven. Inhaltlich: Startnummer/Namensschild sind völlig ok. Lediglich die Befestigung stellt ein „Problem“ dar. Weder Kleber noch Nadeln sind für Funktionskleidung oder sonstige Trainingsanzüge geeignet. Löcher oder Klebereste sind aber auch weder am Sweat- noch am T-Shirt hübsch. Die Befestigung an Balltasche/Koffer ist eine Alternative. Praktisch, einfach, gut. Scheinbar zu praktisch, zu einfach, zu gut! Wie sonst kann man sich erklären, dass nach den Herbstspieltagen und nunmehr weiteren knapp 5 Monaten das Ergebnis in Sachen Namensschildern auf den Nenner gebracht wird: entweder Befestigung an der Kleidung oder Strafe! Eine solche Entscheidung erzeugt Unverständnis. Das künftig die Namen unmittelbar auf der Kleidung angebracht werden sollen (analog zum Vereinsnamen) löst die Probleme wenigstens für die Zukunft und sollte auch für relativ kleines Geld zu bewerkstelligen sein.

Reisinger Bälle von der Company gespielt:

Pyramiden: Reisinger 06
Gentleman: C0, Stiebbi, 98/2
Netz: R15
Kiste: Bremen
Rohr: Vaduz
Schleife: WM-Ball Rhyn (Mattlack)
Passage: Remo Zaugg
Radkappen: Cupmonster
Hochtöter: Cupmonster 2
Niere: Tantogardens
Teller: Glasstein
Blitz: Tantogardens

++++ Aktuell ++++

++++ Aktuell ++++

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