BGS Hardenberg-Pötter e.V. Minigolf aus Leidenschaft .....
BGS Hardenberg-Pötter e.V.Minigolf aus Leidenschaft .....

News 2008

25.09.2008 - 1. BL: Hardenberg legt nach

(UL) DIe völlig verkorkste Saison 2008 mit dem verlorenen DM-Titel, scheint beim Erfolgsteam aus Hardenberg für neue Motivation gesorgt zu haben. Nachdem bereits der erste Spieltag in Kiel souverän gewonnen werden konnte, wurde die Konkurrenz auch in Hilzingen regelrecht vorgeführt.

Hilzingen spielt man nicht im vorbeigehen: Der durchschnittliche Deutsche muss zuerst 400-900km auf der Autobahn verbringen. Glück für den Schweizer Mike Mann - er hatte mit 67km Anreise aus Zürich definitiv sein erstes Heimspiel und gleich 3 Teammitglieder im Gepäck, die ihren Trip in den Süden lieber mittels Flug in die Schweiz durchführten. Hauptgrund für die Vergabe des Spieltages in das entlegene Städtchen in Baden war sicherlich der bevorstehende Europa Cup im Oktober und die damit verbundene exklusive Trainingsmöglichkeit für die deutschen Teilnehmer. Eine Entscheidung, die von den Aktiven verstanden wurde und für die sie den zusätzlichen Aufwand gerne in Kauf nahmen.

Vor Ort präsentierte sich die Betonanlage hervorragend in Schuss, aber ausgesprochen kompakt. Die Abschläge von 2 und 3 sowie 10 und 13 liegen dabei nur 2m auseinander und eigentlich gibt es nirgends einen Platz oder Weg auf dem man nicht automatisch einen Spieler stören würde. Der Parcours ist aber nicht nur eng angelegt, sondern auch extrem einfach zu spielen. So gelang den Hardenbergern bereits im Training ein Mannschaftsdurchgang mit einem Schnitt von nur 23,5 Schlägen. Aber was würde die Konkurrenz auf die Bahnen bringen können?

Der Wettkampf am Sonntag begann eisig - immerhin liegt der 2. Spieltag der neuen jahresübergreifenden Saison noch 3 Wochen später, als der 6. Spieltag des alten Terminkalenders. Wie angekündigt fungierte DMV Präsident Gerd Zimmermann als Oberschiedsrichter – beste Voraussetzung für ein Turnier über die volle Distanz. Sein Konzept dafür wurde auch sofort deutlich, als jedem Team ein entsprechendes Papier mit Grundregeln für den Spieltag überreicht wurde. Quintessenz: Jede freie Bahn ist ohne Rücksicht auf andere Aktive zu bespielen. Wahrscheinlich der Testlauf für die zeitgerechte Abwicklung eines ECs mit Rekordbeteiligung.

Bereits der erste Durchgang zeigte dann, dass man im Team ordentlich gearbeitet hatte. Obwohl beim 164er Durchgang nicht alles reibungslos und nach Plan klappte, konnte von den Konkurrenten lediglich Dormagen-Brechten mithalten. Dafür erwischte Mainz einen rabenschwarzen Start und belegte mit 176 Schlägen den letzten Tabellenplatz. Die 2. Runde brachte dann bereits die frühzeitige Vorentscheidung: Mit einem 148er Durchgang – zugleich neuer Bahnrekord – sicherte man sich einen komfortablen 16 Punkte Vorsprung vor Platz 2. Das neue Hardenberger Schlussduo Geist/Erlbruch absolvierte den Kurs dabei mit jeweils 22 Schlägen. Ein leichter Hänger in Runde 3 ließ zwar den Vorsprung leicht schmelzen, denn Arheilgen spielte den ersten ordentlichen Durchgang dieser Saison und schob sich damit auf Platz zwei. Mit einer 153er Schlussrunde konterte man aber nochmals und konnte am Ende einen Sieg mit 26 Schlägen Vorsprung vor den Darmstädtern feiern. Überraschend der starke Auftritt der Niendorfer Aufsteiger, die mit ihrem 3 Platz, bei noch ausstehenden Heimspiel viel für ihren Verbleib in der Liga geleistet haben. Für die Mannschaft aus Bochum wird es dafür, nach dem letztjährigen 3. Platz, diesmal schwer. Ihren 2 Punkten aus Kiel folgte diesmal eine waschechte Nullnummer – Leistungsträger P. Bothmann kann hier nicht an seine Leistungen aus 2008 anknüpfen und spielte diesmal nur auf der Ersatzposition

Bei den Damen scheint die neue Saison für die Titelverteidigerinnen aus Mainz zu einem Selbstläufer zu werden. Ihrem hervorragenden Spiel hatte die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen und so gewann man auch den 2. Spieltag deutlich. Auf dem letzten Platz die Aufsteigerinnen aus Kiel, die ihre Bundesliga-Tauglichkeit noch unter Beweis stellen müssen.

Unsportlich:

Kulturschock: Beim Abendessen im Gasthaus „Zur Krone“ gab es nicht nur deftige Kost, sondern auch Akkordeon-Mukke zum Mitsingen – „Auf de schwäbsche Eisebahne gibt's gar viele Haltstatione, Schtuegart, Ulm und Biberach, …“

Bundesliga-Managerin Anja Richter macht sich über Startnummern Gedanken, deren zwangsweise Nutzung nicht zur Zerstörung teurer Sportkleidung führt – TOP!

Reisinger Bälle von der Company gespielt:

1: BO2, Witten3
2: Prototyp rosa
3: R1000
5: Pascal2
7: Glas-Stein
8: EC2006 roh
13: Olten2008

10.09.2008 - Erfolgreicher Start in die BL-Saison 08/09

(UL) War es der frische Wind, den Neuzugang Alexander Geist ins Team brachte oder gar die neue Sportkleidung, die das Hardenberger Bundesligateam so entspannt in die Saison starten ließ? Selten gelang ein Bundesliga-Auftakt so souverän, wie am letzten Wochenende auf der Miniaturgolf-Anlage in Kiel. Mit Durchgängen von 126, 120, 122 und 121 Schlägen, wurde die Konkurrenz nicht nur deutlich in die Schranken gewiesen, das Endresultat von 489 Schlägen – Schnitt 20.4 - setzte zugleich neue Maßstäbe auf der etwas holprigen aber trotzdem einfach zu spielenden Heimanlage des MGC Olympia Kiel.

Von Beginn an machten die Hardenberger Druck und konnten sich trotz einer 25 von M. Koziol an die Spitze setzen. A. Geist zeigte sofort seine Klasse und sorgte mit seiner 18 für eine passende Kompensation. Zu diesem Zeitpunkt lag Arheilgen nur 3 Schläge hinter den Velbertern – dies war allerdings der einzige Lichtblick bei den Darmstädtern und das Team belegte am Ende abgeschlagen und sichtlich überfordert den letzten Tabellenplatz.

Runde 2 wurde zu einer Demonstration und war zugleich die Vorentscheidung für den Turnierausgang. Mit einem 120er Durchgang wurde der Vorsprung auf 16 Schläge ausgebaut – jetzt lagen Mainz und Dormagen-Brechten auf den folgenden Plätzen.

Sichtlich entspannt wurden auch die Durchgänge 3 und 4 konsequent nach Hause geschlagen und am Ende war der Spieltag mit 21 Schlägen Vorsprung gewonnen. Glücklich: Mit einer Energieleistung und dem Tagesbesten Marco Balzer (76) im Team schob sich der Aufsteiger aus Hamburg-Niendorf noch auf den 2. Tabellenplatz. Die vermeintliche direkte Konkurrenz aus Mainz und Dormagen-Brechten liegt so bereits 4 und 6 Punkte hinter den Titelaspiranten vom Schloss.

Besonders herauszuheben sind die Leistungen von 2 Hardenberger Spielern: Alexander Geist führte sich mit seinem Ergebnis von 78 Schlägen (Schnitt: 19,5) sensationell in sein neues Team ein. Der Schweizer Nationalspieler Mike Mann durchbrach das Tief der letzten Saison und zeigte bei seiner 81 Nervenstärke und Kampfgeist.

Unsportlich:

Auch nach 2 Jahren hat die Kieler Brücke rein gar nichts mit Spielfähigkeit zu tun. Eine dürftig gespachtelte 15cm breite Spiellinie würde sich wohl jeder ernsthaften Bahn-Abnahme entziehen.

Kein Kommentar: Pünklich zur neuen Saison 2008/2009 erschien auch eine aktualisierte Deutsche Rangliste. Der wahrscheinlich weltbeste Spieler und amtierende Europameister Harald Erlbruch belegt dort Rang 35. Einzelweltmeister Marco Templin erreicht Rang 622. Die Plätze der weiteren aktuellen Nationalspieler: 26 (Marco Balzer), 42 (Alexander Geist), 80 (Alexander Junkermann), 271 (Walter Erlbruch), 638 (Daniel Klosek).

Obwohl bereits die letzten Jahre gezeigt haben, dass die Heimspiel-Regelung für Aufsteiger sowohl aus sportlicher, als auch organisatorischer Sicht ein echter Flop ist, hat man sich scheinbar in den entsprechenden Gremien dazu entschlossen, die Problematik weiter auszusitzen. Auf- oder Absteiger (?) Mainz erhält jedenfalls auf Nachfrage sein Heimspiel und das Mainzer Damen-Team - als amtierender Meister - bedankt sich erneut für den Wettbewerbsvorteil. Wie die Heimspielregelung für Aufsteiger bei gleichzeitiger Anfahrtsoptimierung für die Spieler und die Aufforderung zu Bewerbungen für einen Bundesligaspieltag überhaupt vereinbar sind, bleibt dabei ebenso unklar.

Reisinger-Bälle von der Company gespielt:

Stäbe: Caddy B roh
Rohr: Olten 2008 Baumerlack
Hochtöter: Katerchen gelb
Niere, Flachtöter, Passage: EC Bergheim 2005

11.08.2008 - 4 Hardenberger bei EM in Finnland

(UK) Für die diesjährige EM in Finnland sind 4 Hardenberger in die jeweiligen National-Teams berufen worden. Walter und Harald Erlbruch, sowie Neuzugang Alexander Geist werden die Farben der Deutschen Nationalmannschafft repräsentieren. Mike Mann wird für das Schweizer National-Team an den Start gehen.

Für den alten und neuen Deutschen Einzel-Meister Harald Erlbruch ist klar: Gold muss wieder nach Deitschland geholt werden. Bereits seit dem Wochenende befinden sich die Spieler im Traingslager in Finnland.

05.08.2008 - Alexander Geist verstärkt Bundesliga-Team

(UL) Zur neuen Saison wechselt der mehrfache Nationalspieler Alexander Geist vom direkten Konkurrenten SG-Arheilgen zum Rekord-Meister aus Hardenberg und ersetzt damit Martin Becker, der seine Minigolf-Laufbahn bei den Pöttern aus beruflichen Gründen beendet hat. Alexander Geist gehört seit 2003 dem Nationalteam des DMV an, gewann 2007 die Mannschafts-WM und ist einer der dominierenden Spieler der 1. Bundesliga.

28.04.2008 - Harter Fight in Göttingen

(UL) Nach dem desaströsen Auftakt von Leipzig wurde für das Hardenberger Team bereits am zweiten Spieltag die Luft dünn. Eine weitere Pleite und der Traum vom 10. Titel wäre bereits früh verspielt. Es musste also eine Top-Platzierung oder am besten ein Sieg her, um im Kampf um den Titel weiter mitreden zu können. Ausrichter für diesen Spieltag war der MGC Göttingen, dessen Herrenmannschaft hatte sich durch den Aufstieg das Heimrecht erworben - davon profitieren konnte am Ende aber nur das Göttinger Damenteam.

Aber der Reihe nach: Die Eternitanlage des MGC gehört zu den Klassikern im deutschen Bahnengolf-Kalender, ist vielen von den Deutschen Meisterschaften oder unzähligen Bundesliga Spieltagen bekannt und präsentiert sich bis auf Kleinigkeiten unverändert leicht rustikal, aber im allgemeinen leicht zu spielen. Kritisch sind lediglich Niere, Streben und Flachtöter, an denen neben gutem Spiel auch immer ein Quäntchen Glück von Nöten ist. Relativ anspruchsvoll sind zusätzlich Doppelwelle und die liegende Schleife. Zielvorgabe musste nach den Trainingeindrücken ein Mannschaftsschnitt um die 21 sein.

Das Hardenberger Team begann den Spieltag in Standardbesetzung mit Mike Mann an Position 1 und Eternit-Experten Koziol an 3. Uwe Ludwig, der in Leipzig ausgesprochen schlecht agierte, übernahm dafür die Ersatzposition. Leider zeichnete sich bereits nach 3 Bahnen ab, dass dieser Spieltag kein Selbstläufer werden würde. Der Schweizer Nationalspieler im Pötter-Team verschlug mit Kiste, Welle und Niere gleich die ersten 3 Bahnen und konnte auch im weiteren Verlauf der Auftaktrunde nicht zu seinem Spiel finden - am Ende standen 26 Schläge auf seiner Score-Card. Der Rest der Mannschaft bestritt diese wichtige erste Runde zwar passabel, mit einem 130er Durchgang lag man allerdings bereits 10 Schläge hinter dem sensationell aufspielenden Team aus Dormagen-Brechten und mitten im Pulk der Verfolger. Es brauchte eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang, um den Anschluss an den Spitzenreiter zu halten. Aber im Gegenteil: Mike Mann erholte sich nicht von seiner schwachen Startrunde und ließ sich nach Schlag 1 an Bahn 10 auswechseln- im Hardenberger Erfolgsteam eine eher selten angewandte Praktik. Auch an Routinier Walter Erlbruch ging das nicht schadlos vorbei und nach seiner 27er Runde hatten die Hardenberger am Ende 135 Schläge für Durchgang 2 auf der Tafel. Vorbei Ambitionen auf einen Sieg, hier ging es um maximale Schadensbegrenzung. Runde 3 ließ alles offen. Dormagen-Brechten konnte sichtlich entspannt dem Sieg entgegen spielen, für die restlichen 5 Teams war zwischen Platz 2 und 6 alles möglich – jeder Schlag entschied jetzt über die letztendliche Platzierung. Und ausgerechnet jetzt machte Mainz mit 38 Schlägen seiner Startspieler L. Scholz und L. Greiffendorf kräftig Dampf. Bochum, zu Beginn von Runde 4 noch Zweiter, verlor dafür mit 46 deutlich an Boden. Wie würde die neue Nummer 6 im Hardenberger Team - Uwe Ludwig - mit dem Druck umgehen können? Jeder Fehlschlag konnte wahrscheinlich einen Platz kosten. Nach 3 Bahnen standen bereits 2 Fehler auf seinem Protokoll. Mit einem sensationellen Kraftakt konnte er dann allerdings diese 20 Schläge ins Ziel retten – die Hardenberger Schluß-Drei spielte damit 60 und sicherte dem Team mit 519 Schlägen mit hauchdünnen Vorsprung von nur einem Schlag vor Mainz Platz 2. Der Bochumer CZ-Import K. Molnar, im letzten Jahr noch sicherer Garant für Ruhrpott-Punkte, versagte nach seinem Mittelkreis Intermezzo aus Runde 1 jetzt an der Schleife und so blieb für den BMC nur der undankbare 4. Tabellen Platz. Rang 5 teilten sich Arheilgen und Göttingen. Das Heimteam konnte seinen Vorteil nicht in Punkte umsetzen, da einige Leistungsträger schwächelten. Mitfavorit Arheilgen bot diesmal zwar auch Neuzugang H. Salewski auf und D. Klosek zeigte gegenüber dem ersten Spieltag eine ansteigende Formkurve, die weiteren Mannschaftsweltmeister des Jahres 2007 in den Reihen der Darmstädter A. Braungart-Zink und A. Geist wirkten dafür unkonzentriert und konnten ihr Team mit 90 bzw. 91 Schlägen nicht ausreichend unterstützen. Für den Titelaspiranten scheint damit der Zug im Kampf um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters bereits nach 2 Spieltagen abgefahren zu sein und auch für die Hardenberger wird jeder weitere Spieltag zum vorgezogenen Endspiel. An der Tabellenspitze liegen jetzt punktgleich die Mannschaften aus Dormhagen-Brechten und Mainz. Dritter ist mit 4 Punkten Rückstand das Team aus Bochum.

Bei den Damen ging nach der Annullierung des 1. Spieltages – leider eine folgerichtige Entscheidung von G. Schwarz nach der Fehlinterpretation der Regularien durch das Schiedsgericht - für die Teams von Null los. Dabei wussten die Titelverteidigerinnen aus Mainz voll zu überzeugen und sicherten sich Rang 1 vor der Heimmannschaft aus Göttingen und den Damen aus Neutraubling.

Zu Thematisieren ist leider erneut die Leistung des Schiedsgerichts: Nach euphorischer Ansprache bezüglich der Einhaltung der Zeitregeln geschah leider nichts! Dafür wurden stationäre Windabschirmungen vorbildlich mit Klebestreifen markiert – der Bürokrat wird sicherlich dankbar sein. Die Realität zeigt, nicht jeder Schiedsrichter ist in der Lage die höchste Deutsche Spielklasse zu führen. Anspruch und Wirklichkeit liegen in den meisten Fällen weit auseinander. Schiedsrichter aus dem Bereich der aktiven Spieler dienen in diesem Zusammenhang gleichsam ausschließlich der Erfüllung von Vorgaben. Niemand wird es einem M. Janßen vorwerfen können, wenn dieser mit verkniffenem Gesicht einem 5 Minuten Putt-Versuch von Daniel Klosek zuschaut, ohne einzugreifen. Als er in einer anderen Situation das Mindeste versucht und den Oberschiedsrichter informiert, macht sogleich das Wort des Denunzianten die Runde. Die erste Liga braucht ausgebildete und spielfreie Schiedsrichter. Der Erwerb des theoretischen Wissens allein reicht dabei aber nicht, denn was wäre z.B. auf unseren Straßen los, wenn ein paar richtig gesetzte Kreuzchen zum Führen eines PKWs befähigen würden?

Darüber hinaus sollte intensiv über eine grundsätzliche Verkürzung der Spieltage auf 3 Runden nachgedacht werden. Auch über diese Distanz ist ein sportlich fairer Wettbewerb möglich und es entfallen weitgehend die lästigen Diskussionen über Spielverkürzungen der letzten Jahre. Wenn dann tatsächlich einmal ein Eternit-Spieltag nur bis 15:00 Uhr dauern sollte, werden sich die Aktiven bestimmt für eine angenehme Rückreisezeit bedanken und der DMV Pressewart wird im Rahmen seiner Bemühungen um Öffentlichkeit und Medieninteresse für unseren Sport ebenfalls jubeln. Wer Bewerbungen für Bundesligaspieltage aus dem gesamten Bundesgebiet auf seiner Internet-Präsenz einfordert, sollte sich zeitgleich im Bewusstsein der Sorgfaltspflicht für die Gesundheit der Aktiven Gedanken machen, was für Amateure eine zumutbare Rückreisezeit ist. Unser Schweizer im Team bedankt sich herzlich für das ihm zugestandene Heimspiel in Kempten.

Restaurant-Tip für Göttingen: Das Kartoffelhaus. Angenehmes Ambiente über 3 Etagen. Rucola-Salat mit rohen Spargelscheiben und eine ansprechende Cocktail-Karte.

@Bob Schweiz I
This is for the Company.
Long live the Company.

Reisinger Bälle von der Company gespielt.

Kiste: 40 Jahre Bremen
Doppelwelle: Reisiniger B5
Niere: H13
Brücke: BrückenAss Prototyp
Winkel: Reisinger Illertissen (Silber Stempel)

09.05.2008 - Verpfuschter BL-Auftakt in Leipzig

(UL) Manchmal liegen Welten zwischen persönlichen Anspruch und Realität. Der Bundesligaspieltag in Leipzig war genau einer dieser Momente. Eigentlich optimal vorbereitet und mit rund 7 Trainingstagen im Rücken sollte dieses wichtige Event durch das Hardenberger Team mit einem souveränen Sieg beendet werden. Aber am Ende stand mit Rang 5 lediglich der vorletzte Platz auf der Anzeigetafel. Besonders bitter ist, dass man diesen Spieltag mit einer mittelmäßigen Leistung locker gewinnen hätte können, denn der Schnitt der siegreichen Mannschaft aus Mainz betrug gerade mal 33,8 Schläge pro Runde und nach den Trainingergebnissen hätte man von den Pöttern durchaus einen Rundenschnitt von ca. 32 erwarten müssen. Dabei rechtfertigten weder das zu Beginn schlechte Wetter, noch die niedrigen Temperaturen das miserable Spiel aller Akteure, bei dem einzig Alexander Geist (SG Arheilgen) mit seinem 91er Ergebnis zu überzeugen wusste. Sicherlich war das Team um die Erlbruch Brüder leicht gehandikapt, da Michael Koziol, bereits längere Zeit von Rückenproblemen geplagt, nicht das komplette Vorbereitungsprogramm wahrnehmen konnte und Leistungsträger Harald Erlbruch beruflich bedingt erst am späten Samstag Nachmittag anreiste. Beides reicht aber nicht als Begründung für die blamable Vorstellung des Abonnement-Meisters. Überraschend auch die indiskutablen Leistungen einiger aktueller Nationalspieler wie D. Klosek, der mit 114 Schlägen das zweit schlechteste Resultat des Tages erspielte. Oder Einzelweltmeister M. Templin, dem bei seinem 105er Score auch wenig gelang.

In der Damen Konkurrenz gewann nach nur zwei Runden Titelverteidiger Mainz knapp vor Neutraubling. Dritter wurde hier die Mannschaft aus Göttingen, die nicht wirklich von ihrem Neuzugang B. Oberweg profitieren konnte. Im Gegensatz zur sonst üblichen Lösung, eine Turnierverkürzung vor der letzten Runde bekannt zu geben, wurde die hier die Verkürzung auf zwei Runden erst nach Abschluss derselben und anschließender Diskussion bekannt gegeben - eine äußerst fragwürdige Verfahrensweise. Das damit verbundene zusätzliche Gejammere über unzumutbare Rückreise-Entfernungen von 300km lässt übrigens darauf schließen, dass es auf Grund der Vergabekriterien tatsächlich Spielerinnen gibt, die beim Wort Auswärtsspieltag inzwischen an Realitätsverlust leiden.

Anschließend noch einige Anmerkungen zum nicht sportlichen Bereich. Hier zuerst der herzliche Dank an Herrn Dr. Günz vom BSV AOK Leipzig und das dreiköpfige Organisationsteam des DMV (Missionier, Richter, Teupe), die für einen durchaus gelungenen Verlauf der Veranstaltung sorgten. Wie eine einzelne Person allerdings den Job des Oberschiedsrichters ordentlich ausfüllen soll und dabei gleichzeitig die wieder zahlreichen Vertreter der Medien vernünftig betreuen kann, erschließt sich wahrscheinlich lediglich dem DMV Schatzmeister.

Der einzige Zwangs-Senior der Liga bedankt sich im Übrigen herzlich bei der DMV Funktionärsriege für seine deutliche Aussonderung aus dem Bundesligageschehen – ersichtlich in der Online-Ergebnisliste des Deutschen Verbandes – und dem damit verbundenen ersten Platz.

Reisinger Bälle von der Company gespielt:

Einfach-Tor: H4, Steyr
Doppel-Tor: H4, Steyr
Ritter-Sport: H4, Steyr
Briefkasten: R13, SEM, Katerchen
Passage: H4
Flipper: EC97
Absatz: H4
Optische: H4, Steyr

01.04.2008 - MISSION 10 startet in Leipzig

(TG) Am kommenden Wochenende ist es endlich soweit. Die 1. Bundesliga startet in die Saison 2008 und dabei führt es die Spieler der 1. Mannschaft zum ersten Mal seit Juli 2005 wieder in den Osten der Republik. Wie schon damals in Lübbenau, wird auch diesmal das System Filz gespielt. Austragungsort ist aber diesmal die Heimanlage des BSV AOK Leipzig.

Wie in der Bundesligabroschüre auf der Homepage des DMV (» Download) bereits vom amtierenden Europameister Harald Erlbruch angesprochen, gilt es hier das „das vorhandene Potential aus der Mannschaft herauszuholen“. Dieser Satz bekommt umso mehr für den ersten Spieltag an Bedeutung, da die Mannschaft insbesondere auf Filz in der letzen Saison nicht wirklich überzeugen konnte. Es ist vielen bestimmt noch die Blamage am letzten Spieltag der Saison in Bad Sobernheim in Erinnerung. Damals stand man nach einer indiskutablen Leistung am Ende des Spieltages mit leeren Händen da – allerdings war die Meisterschaft zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden.

Zur Vorbereitung wurden bereits einige Trainingseinheiten auf der im Leipziger Clara-Zetkin-Park angesiedelten Anlage absolviert. Die wunderschön gelegene Anlage - selbst Eichhörnchen gibt es dort zu begutachten - hat sich im Training als durchaus tückisch erwiesen und verspricht einen spannenden Wettkampf. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Herrn Dr. Günz, welcher die Anlage trotz Winterpause für die Aktiven weit im Vorfeld des Spieltages bespielbar machte.

Es kann erwartet werden, dass es aufgrund des zahlreich vorhandenen Publikums und vieler Spaziergänger, zu zahlreichen Zuschauern während des Spieltages kommen wird. Auch die Presse wird an diesem Spieltag erneut anwesend sein. Ein Fernsehteam des Senders ARD hat sich für den am Sonntag stattfinden Spieltag bereits angekündigt.

Und so startet dann am Sonntag, den 06.04.2008 um 8:00 Uhr die „Mission 10“ Meisterschaften am Stück.

23.01.2008 - Bundesliga 2008

(HE) Leipzig, Göttingen, Rheinstetten, Bad Münder, Kempten und Krefeld, so lauten die sechs Stationen der Minigolf-Bundesliga-Saison 2008, welche die Kürzeste seit Einführung der Kombinationsmannschaftsmeisterschaften sein wird.

Innerhalb von "nur" 2½ Monaten spielen die Teams aus Hardenberg, Mainz, Arheilgen, Brechten/Dormagen, Bochum und Göttingen den deutschen Mannschaftsmeister 2008 aus. Die Favoriten leiten sich auch in diesem Jahr wieder aus den Ergebnissen der Vorjahre und den personellen Entwicklungen im Winter ab. So wird die Mannschaft des BGS Hardenberg-Pötter im Jahr 2008 wieder als Topfavorit gehandelt, auch wenn die zurückliegende Saison nicht wunschgemäß verlief und einige unerwartete Schwächen kompensiert werden mussten. Das Team um die Erlbruch-Brüder setzt, wie auch in den vergangenen Jahren, auf die bekannte Formation und damit auf Kontinuität und jahrelange Erfahrung.

Stärkster Konkurrent im Kampf um den Titel wird nach Auffassung einiger Athleten die SG Arheilgen aus Darmstadt sein, welche sich mit dem Ex-Bochumer Bundesligaspieler Henry Salewski verstärkt hat. Auch wenn Henry Salewski nicht zu den absoluten Topspielern der Liga zählt wird er die mit Nationalspielern sowie dem amtierenden Deutschen Einzelmeister bestückte Truppe durch seinen Trainingseifer und Teamgeist bereichern.

Als weiteres Team ist sicherlich die neu formierte Mannschaft des 1. MGC Mainz zu betrachten. Eine sehr junge Mannschaft, welche aber trotzdem auf einige erfahrene Spieler und vor allem auf den aktuellen Einzel-Weltmeister zurückgreifen kann. Nachdem die zweite Mannschaft des 1. MGC Mainz im letzten Jahr mit dem deutschen Vizemeistertitel für eine absolute Sensation gesorgt hat, müssen die Ziele für die Saison 2008 schon in diese Richtung gesteckt werden.

Die weiteren Mannschaften vom 1. MGC Brechten/Dormagen, Bochumer MC und dem Aufsteiger 1. MGC Göttingen werden sicherlich an den einzelnen Spieltage für die eine oder andere überraschung sorgen können, sollten aber im Endklassement mit der Medaillenvergabe nichts zu tun haben. Diese drei Mannschaften werden eher für einen sehr spannenden Kampf um den vierten Platz sorgen. Ob der Aufsteiger aus Göttingen sich länger als ein Jahr in der Liga etablieren kann wird sich zeigen müssen. Die Teams, mit denen die Göttinger um die Plätze ringen sind im direkten Vergleich auf grund der längeren Erfahrung in der Bundesliga stärker einzuschätzen.

Aber auch in diesem Jahr wird es im Kampf um die nationale Mannschaftsmeisterschaft sicherlich wieder einiges anders kommen, als man dies erwarten wird.

Als Highlight steht in diesem Jahr der Europa-Cup der Vereinsmannschaften im eigenen Land auf dem Kalender. Der Kampf um Europas Krone wird im Oktober in Hilzingen ausgetragen. Im Gegensatz zu den beiden Vorjahren wird im Jahr 2008 "nur" der Deutsche Meister am Europa Cup teilnehmen, da im letzten Jahr beide europäischen Kronen an die schwedischen Teams aus Upsalla gegangen sind.

Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2007 in Neheim-Hüsten wurde erstmals das K.O.-System in den Finalrunden erprobt. Hierbei konnte Walter Erlbruch seinen Einzeltitel von 2006 nicht verteidigen, er unterlag erst im Finale dem Youngster Daniel Klosek aus Arheilgen. Neben Walter wurde auch Harald Erlbruch für die Weltmeisterschaften im italienischen Canegrate ins Nationalteam berufen, welches den ersehnten internationalen Mannschaftstitel gewinnen konnte.

Für einzelne Hardenberger wird es neben den wichtigen Terminen für die nationale Mannschaftsmeisterschaft auch um gute Leistungen für eine Nominierung zu den diesjährigen Europameisterschaften im finnischen Tampere gehen. Neben Walter und Harald Erlbruch hat sich in den letzten beiden Jahren ganz besonders Timo Greiffendorf in den Vordergrund gespielt und unglaublich starke Leistungen abgeliefert. Sofern auch in diesem Jahr diese Leistungen bestätigt werden, wird der Bundestrainer wohl nicht umhin kommen, auf den Wittener zurück zu greifen, so dass hier das Ziel für die erfolgsverwöhnten Hardenberger heißen sollte, drei Mannen im Nationalteam zu etablieren.

Das Jahr 2007 stand unter einem guten medialen Stern, das Interesse der Medien am Minigolfsport und besonders am Bruderpaar Erlbruch war so groß wie noch nie zuvor. Interviews in renommierten Zeitschriften und Zeitungen, TV-Live-Auftritte bei Abendshows sowie ausführliche TV-Reportagen, dies sind nur einige Highlight des "Medienjahres".

Insgesamt sind auch nach einem erfolgreichen Jahr 2007 die Ziele für das Jahr 2008 hoch gesteckt.

++++ Aktuell ++++

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